Tipps zum Wände streichen - ran an die Wand!

Wände streichen sieht immer sehr leicht aus, ist es aber nicht. Malern will gelernt sein. Zunächsteinmal ist es eine wichtige Aufgabe, den richtigen Farbton zu wählen. Lesen sie hier mehr


Eine neue Wohnung? Oder nur ein anderer Farbton, um die alten Räume im frischen Glanz erstrahlen zu lassen? Mit einem neuen Anstrich kann man seine vier Wände in jedem Fall verschönern. Doch welche Farbe ist die Richtige und was hat man beim fröhlichen Pinselschwingen sonst noch zu beachten? Am besten eignen sich Dispersionsfarben für Raufasertapeten oder verputzte Wände.

Die so genanten „festen Farben“ sollen zwar nicht tropfen, sind aber gemäß der innovativen Erfindung ein ganzes Stück teurer. Dementsprechend sollte man diese Farben nur für kleine Flächen gebrauchen. Hinzu kommen noch verschiedene Farben, die für spezielle Anwendungen, beispielsweise bei Wasserschäden oder Nikotin-Vergilbung, entwickelt wurden. Abwaschbare Farbe verwendet man am besten in Küche und Bad. Damit Sie sich beim Farbenkauf in der Menge nicht irren, hier ein kleiner Tipp. Ein gewöhnlicher zehn Liter Eimer reicht für ungefähr 60 Quadratmeter Raufasertapete.

Die Abdeckung
Vor jedem Anstrich gilt es den Boden im Raum zu schützen. Für ein freies Arbeiten lohnt es sich, die Möbel aus dem Zimmer zu räumen. Scheuen Sie die zusätzliche Anstrengung, müssen Möbel wie Boden mit einer Malerfolie abgedeckt werden. Handelt es sich nur um den Boden kann man auch alte Zeitungen zur Hand nehmen. Kleine Spritzer lassen sich später leicht von Holzböden oder PVC abkratzen. Bei Teppichböden sollte man extra vorsichtig mit dem Pinsel umgehen. Steckdosen und Leisten sind an den Übergängen zur Wand abzukleben. Hier ist ein einfaches Kreppklebeband ausreichend.

Der richtige Farbton
Die Vorstellung vom perfekten Farbton ist zumindest in Eigenarbeit meist eine Illusion. Auch wenn man die richtigen Grundtöne gewählt hat, bleibt die Abstimmung ein Geheimnis der Farben selbst. Einfacher, bequemer und am ergiebigsten ist es sich im Fachhandel den gewünschten Farbton mischen zu lassen. Der nervenaufreibende Aufwand bleibt Ihnen erspart und vor allem bekommen Sie auch das erwartete Ergebnis. Diese Vorgehensweise hat auch noch einen anderen Vorteil. Denn hat nach ihren Berechnungen die Farbe nicht ausgereicht, oder benötigen Sie einige Zeit später denselben Farbton, können Sie exakt den gleichen einfach nachkaufen.

Wertvolle Tipps für das Wände streichen
Die wichtigsten Utensilien zum Wände streichen sind Walzen, Pinsel, Abstreifgitter und die Teleskopstange, die so zu sagen ihren Arm verlängert. Vor dem erstmaligen Farbauftrag sollten Sie die Walze anfeuchten. Auch wenn Sie mit großem Elan an die geplanten Malerarbeiten gehen, dürfen Sie die Malerwalze niemals ganz in den Farbeimer tauchen. Schon die Hälfte der Walze mit Farbe ist ausreichend und an der Wand sehr ergiebig. Um einen akkuraten Anstrich zu erhalten, rollen Sie die Walze immer in der Richtung des Lichteinfalls ab. Ein langsames Abrollen verhindert zudem Farbspritzer. Ecken, Kanten und Flächen unter Heizungsrohren werden mit Pinseln einzeln abgestrichen. Wasserflecken sollten vor dem Anstrich mit einer Isolierfarbe behandelt werden. Ein kleiner, doch sehr hilfreicher Tipp ist ein wenig Farbe unter sich ablösende Tapete zu streichen und dann mit dem Pinsel nochmals drüber zu streichen. Die Farbe mausert sich zum idealen Kleber und der Überstrich verdeckt jeden Riss.