Tolle Wohnqualität durch Möbel

Um einer Wohnung den passenden und individuellen Charme zu verleihen, sind die richtigen Möbel nötig. Sie sollten natürlich nicht nur gut aussehen, sondern auch bequem und nützlich sein.


Sind die eigenen vier Wände gefunden, steht die wichtige Frage nach der Einrichtung an. Wie unterschiedlich die Vorstellungen vom späteren Wohnen und Wohlfühlen sind, zeigt sich spätestens dann, wenn es um die Suche nach passenden Möbeln geht. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Aber genau hier kann es auch sehr schwierig werden. Das Angebot an Stilrichtungen und Möbelarten ist enorm.

 

Da kann man schon mal den Überblick verlieren. Das Gleiche trifft auch auf die Farbgestaltung zu. Da heißt es "Augen auf". Die falsche Beleuchtung kann den Wunsch nach Behaglichkeit und Gemütlichkeit empfindlich stören oder sogar zunichte machen. Will man die denn überhaupt? Oder möchte man sein Zuhause eher spartanisch und nüchtern einrichten? Fragen über Fragen.

Beim Wort Möbel denken viele von uns mit Sicherheit zunächst an Holz. Irgendwie klar, dass Möbel aus Holz hergestellt werden. Dabei gibt es noch viele andere Materialien, aus denen Möbel hergestellt werden. Zum Beispiel Glas, Kunststoffarten, Metall oder Stein. Nach wie vor ist Holz aber Baustoff Nummer eins. Aus Kostengründen wird teures Massivholz eher selten eingesetzt. Hauptsächlich werden sogenannte Holzwerkstoffe (zerkleinertes Holz in Verbindung mit Leim und Kunststoff) verwendet.

Wie erkennt man die Qualität von Möbeln?

Zunächst einmal gibt es viele natürlich wachsende Holzarten, die in ihrer Beschaffenheit unterschiedlich sind, was bei der Beurteilung der Qualität berücksichtigt werden muss. Bei der Fertigung wird dann unterschieden, ob Möbelstücke massiv, teilmassiv oder furniert sind. Nur wenn alle Teile durchgehend aus Holz sind, verdienen die Möbel die Bezeichnung massiv. Rückwände und Schubböden dürfen aber auch hier aus Sperrholz sein.

 

Designmöbel
Ein wichtiges stilistisches Thema sind sogenannte Designmöbel. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich Möbel im Bauhausstil (Bauhaus-Geschichte). Das sind Möbel, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Einzelstücke handgefertigt wurden. Dazu zählen Unikate von Le Corbusier, Eileen Gray oder Marcel Breuer, die heutzutage natürlich nicht mehr erhältlich sind. Allerdings hat sich aufgrund starker Nachfrage ein Markt für Reproduktionen entwickelt. Originalgetreue Nachbauten erobern den Möbelmarkt, und das zu bezahlbaren Preisen! Heute werden die alten Mobiliar-Entwürfe von Reproduktionsspezialisten mit modernen Materialien und speziellen Produktionsverfahren nachgebaut. Besonders die Italiener haben die Kunst des Nachbaus geprägt und verfügen über eine ausgesprochen große Kunstfertigkeit.

Aber auch Wohnstile mit einer Philosophie, wie es Wohnen nach ZEN zum Beispiel ist, sind ein wichtiges Thema. Oder der Wunsch, Möbel mit einer Geschichte zu besitzen, wie es bei Antiquitäten der Fall ist.

Typisch für die Möbelbranche ist, dass es in kaum einer anderen Branche so viele anonyme "No-Name-Anbieter" von Massenprodukten gibt wie hier. Den Verbraucher freut es, denn niedrige Preise sind häufig das ausschlaggebende Kaufargument bei der Anschaffung neuer Möbel. Dem Händler kommt das sehr entgegen. Auf diese Weise bleiben die Preise für den Endverbraucher undurchsichtig und er in seiner Preisgestaltung flexibel.

Im Gegensatz dazu gibt es Markenhersteller oder Spezialisten. Sie legen großen Wert auf Qualität und verwenden bei der Möbelproduktion Massivholz. Das ist zwar sehr teuer und schlägt sich auf den Endpreis nieder. Aber es findet seine Arbeitnehmer - und hat viele Liebhaber.

 

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