Totalprothese: Kosten

Eine Totalprothese ist günstiger als festsitzender Zahnersatz, denn der Fertigungsaufwand ist geringer. Je nach gewähltem Materrial und Einträgen im Bonusheft erstattet die Krankenkasse einen bestimmten Betrag.


Eine Totalprothese ist – im Vergleich zu festem Zahnersatz – preislich günstiger. Dies hängt mit dem geringeren Fertigungsaufwand zusammen. Zwar ist dieser auch bei einem kompletten künstlichen Gebiss hoch. Es muss genau vermessen werden, denn der exakte Sitz im Mund ist von größter Bedeutung für den Halt, das Kauen und Sprechen. Um einzelne Zähne herzustellen und fest zu verankern, sind jedoch meist noch kompliziertere Verfahren notwendig.
 

Material und Kosten

Abhängig sind die Kosten einer Totalprothese auch in diesem Fall vom verwendeten Material. Die Prothesenbasis besteht dabei in aller Regel aus Kunststoff. Bei vollständigem Zahnersatz im Oberkiefer kann jedoch auch ein Modell gewählt werden, welches im Bereich des Gaumens Metall beinhaltet. Diese Möglichkeit ist preislich höherwertig als die Standardvariante.
 Während ein künstliches Gebiss aus Kunststoff mit etwa 500 Euro zu Buche schlägt, kostet ein solches unter Verwendung von Metall etwa 100 Euro mehr. Von diesem Betrag zahlt die gesetzliche Krankenkasse einen festen Zuschuss. Daher liegt der Preis, den der Patient zu zahlen hat, etwa bei 300 beziehungsweise 400 Euro. Verringern kann er sich weiter, wenn ein regelmäßig geführtes Bonusheft vorgelegt werden kann, dass nachweist, dass man in der Vergangenheit mindestens jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahrgenommen hat. 

Kunststoffzähne
Variationen gibt es auch beim Material, aus dem die Zähne selbst hergestellt werden. Hierbei wird in aller Regel ebenfalls Kunststoff verwendet. Dieser ist verhältnismäßig preiswert und genügt den grundsätzlichen Ansprüchen. Alternativ käme auch Keramik für die Herstellung der künstlichen Zähne in Frage. Dieser Stoff stellt unbestreitbar die optisch hochwertigere Lösung dar. Allerdings schlägt sich dies auch im Preis nieder. Möglich sind hierbei Kosten im vierstelligen Bereich.

(Stand August 2008)