Traineeprogramm: Aufbau und Fachrichtungen

In einem Traineeprogramm lernt man die verschiedenen Abläufe eines Unternehmens kennen und macht damit einen großen Schritt ins Berufsleben.


Nach dem Beenden der Schullaufbahn stellt sich für viele Jugendliche die Frage, welcher Schritt ins Berufsleben am besten ist. Neben dem Praktikum hat sich das Traineeprogramm sehr bewährt in den vergangen Jahren. Immer mehr Unternehmen bieten Studenten oder ehemaligen Praktikanten eine Stelle im Traineebereich an, um sie ausführlich anzulernen und oft die Übernahme in ein festes Anstellungsverhältnis vorzubereiten.

 

 

Schritt für Schritt zur festen Anstellung

 

  • Mit dem Beginn eines Traineeprogrgrammes startet der Einstieg in das Berufsleben. 

 

  • Anders als im Praktikum erhält der Trainee Aufgaben, für die er selbst verantwortlich ist und lernt auf diesem Wege die Arbeitsabläufe des Unternehmens selbst in die Hand zu nehmen. Natürlich steht ein Ansprechpartner stets zur Seite aber es soll versucht werden eigenständig Aufgaben zu lösen. Im Gegensatz dazu ist das Praktikum eine Art Schnupperkurs.

 

  • Kleine Aufgaben und Assistenztätigkeiten bestimmen den Alltag und sollen dazu dienen, einen Überblick und Einsicht in die Firma zu erhalten. Das Traineeprogramm baut sich in den meisten Fällen wie ein Trainingszirkel auf. 

 

  • Für eine gewisse Anzahl von Monaten durchläuft der Trainee alle Abteilungen des Hauses. Von der Buchhaltung über die Produktion bis zur Personalabteilung und in den Vertrieb führt der Weg. Je nach Ausrichtung der Firma können weiterhin Marketing, Presseabteilungen oder sogar die IT-Abteilung hinzukommen.

 

Trainees werden überall gebraucht

 

  • Eine bestimmte Fachrichtung für das Traineeprogramm gibt es kaum. In jedem Bereich der Wirtschaft wird mittlerweile ein Traineeprogramm angeboten.

 

  • Was jedoch zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass sich verstärkt der Medien- und Kommunikationssektor auf den Einsatz der jungen Arbeitskräfte bezieht. Presseagenturen, Filmverleiher, Marketingabteilungen, Dienstleister für Filmequipment oder Produktionshäuser setzen auf die Arbeitskraft der Trainees. Der Grund liegt darin, dass sich der Medienbereich in viele spezielle Gebiete teilt, die im Studium nicht direkt erlernbar sind. Hier lautet das Gesetz: Learning by doing!

 

  •  Somit wird den Trainees die Möglichkeit gegeben den Einstieg in das Mediengeschäft zu erlangen und die Abläufe zu erlernen. Ein Grundstudium in Medienwirtschaft, Medienkommunikation oder den angrenzenden Wissenschaften kann sehr hilfreich sein, deckt den Gesamtbereich aber selten ab. Im Rahmen von meist einem Jahr werden die begehrten Stellen vergeben.

 

  • Da sich viele junge Menschen erträumen in der Medienbranche Fuß zu fassen, ist der Run auf die Stellen sehr hoch. Mit einem Praktikum im Gepäck und guten Studienergebnisse ist es aber gut möglich in das Traineeprogramm einzusteigen.