Trampolinspringen: Mit Spaß dem Hüftgold an den Kragen

Das Trampolinspringen macht nicht nur richtig viel Spaß, sondern ist auch ein perfekter Kalorienkiller und schont obendrein die Gelenke.


Springen Sie doch mal wieder Trampolin! So werden Erinnerungen an die Kindheit wach – und Sie tun sich etwas richtig Gutes. Denn Trampolinspringen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch deutlich effektiver und gesünder als beispielsweise Joggen. Das Laufen belastet selbst bei gesunden Menschen meist die Rückenmuskulatur sowie die Bandscheiben. Trampolinspringen dagegen schont die Gelenke und ist sogar richtig gut für den Bandscheibenstoffwechsel.

Für (fast) jeden geeignet
Auch die Muskulatur wird trainiert, weil man durch das ständige Ausbalancieren seine Wirbelsäule aufrecht hält. Deswegen ist das Trampolinspringen gerade für Menschen mit ein Paar Pfunden zuviel auf der Waage empfehlenswert. Wer älter als 40 ist, Rückenprobleme hat oder oft unter Schwindel leidet, sollte trotzdem vorher seinen Arzt konsultieren.

Muskeln her, Kalorien hinfort!
Das Hüpfen ist äußerst effektiv: Beim Trampolinspringen werden ganze 68 Prozent mehr Muskeln und Kondition aufgebaut als beim Laufen. Das hat eine Studie der US-Weltraumbehörde NASA ergeben. Demnach sind zehn Minuten Trampolinspringen genauso effektiv wie eine halbe Stunde joggen. Durch das regelmäßige Abbremsen werden die Muskeln schnell bärenstark – deshalb ist man schon nach zehn Minuten Trampolinspringen auch recht erschöpft. Die Knorpelschichten im Knie werden durch das Federn optimal geölt, der Knorpel kann nicht austrocknen.
Auch das Herz und das Zwerchfell werden durch das Springen trainiert. Ihre Organe werden optimal durchblutet, da das Blut und die Lymphflüssigkeit ungehindert fließen können, der Zellkreislauf wird stimuliert. Die Fettverbrennung und die Verdauung wird in Gang gebracht, gleichzeitig trainieren Sie Ihre Ausdauer und Kraft. un auch der Kalorienverbrauch kann sich sehen lassen.

Stress adé
Wer sich oft gestresst fühlt, sollte es mit Trampolinspringen versuchen. Das hilft nämlich enorm beim Stressabbau. Denn beim Springen werden die Drüsen beruhigt, die normalerweise die gemeinen Stresshormone ausschütten. Regelmäßiges Trampolinspringen macht Sie also nicht nur fit, sondern auch resistent gegen Stress. Beim Hüpfen werden die Glückshormone Dopamin und Noradrenalin freigesetzt. Resultat: Sie fühlen sich einfach gut. Auch Ihr Körpergefühl stärken Sie auf dem Trampolin. Schließlich fühlt man sich wunderbar leicht auf einem Trampolin. Koordination und Gleichgewicht werden trainiert, deshalb ist das Trampolinspringen schon für kleine Kinder empfehlenswert.

Das richtige Trampolin
Beim Kauf, sollten Sie auf das TÜV- oder GS-Zeichen achten. Kaufen Sie nur Geräte mit einem dieser Siegel. Trampoline mit Seilfederung sind besonders gelenkschonend und daher besser als solche mit Metallfederung. Je schwerer man ist, desto elastischer sollte natürlich das Trampolin sein.
Und das Beste ist: Sie brauchen vorher keine langwierige Einweisung und müssen keine komplizierten Bewegungsabläufe lernen. Also: Springen Sie los!