Traubensaft hat eine gesundheitsfördernde Wirkung

Die gesundheitsfördernde Wirkung von Traubensaft war bereits den Römern bekannt – seitdem hat er sich als hochwertiges Getränk einen Platz in den Ernährungsgewohnheiten der Menschen erobert.


Gerade die Inhaltsstoffe von rotem Traubensaft können das Erinnerungsvermögen verbessern, das Risiko für Krebs- und Herzerkrankungen reduzieren und das Immunsystem vor Viren schützen und unterstützen. Durch die zellschützende Aktivität und die Funktion der Flavonoide haben die Trauben eine vielfältige Wirkung. Die Flavonoide gehören zu der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, welche in dem dunklen Saft vermehrt vorkommen.

Wirkung des rotenTraubensaftes auf das Herz und bei Krebs

  • Besonders intensiv wurde die Wirkung auf Herzerkrankungen erforscht, wobei über einem Zeitraum von meist zwei Wochen bei täglichem Trinken das Risiko für eine Herzerkrankung reduziert werden konnte. Die Inhaltsstoffe verbessern die Fließeigenschaften des Blutes, die Zusammenballung von Plättchen wird verhindert, die Blutgefäße werden erweitert und die Blutfettwerte werden verbessert.
  • Zusätzlich gibt es Anzeichen für eine Senkung des Blutdrucks und es wurde gezeigt, dass weniger LDL-Cholesterin nach dem Konsum von Traubensaft oxidiert. Die Oxidation von LDL-Cholesterin kann langfristig zu Arteriosklerose führen, deshalb ist dies sehr bedeutsam. Dank einer hohen zellschützenden Kapazität kann bei täglichem Konsum von dem Saft auch die Bildung freier Radikale gemindert werden und im Blut werden weniger Entzündungsmarker gefunden.
  • Die Inhaltsstoffe von dem Saft können möglicherweise auch das Krebsrisiko beeinflussen. Erste Anzeichen zeigen, dass die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies und DNA-Schäden reduziert werden können, was für die Behandlung und Entstehung von Krebserkrankungen durchaus von Bedeutung sein kann. Bei Ratten gab es weitere Beobachtungen, wobei sich die Zellen bei Brustkrebs weniger vermehrten und sich der Tumor sogar verkleinerte.

Weitere Möglichkeiten von Traubensaft

  • Weiterhin wird bei den Inhaltsstoffen von Traubensaft auch eine Stärkung des Immunsystems vermutet. Auch gegen Virenerkrankungen konnten Anzeichen einer Beeinflussung festgestellt werden. Die sekundären Pflanzenstoffe besitzen die Fähigkeit, einen Erreger zu reduzieren, sodass der Wirt nicht infiziert wird. Dies bedeutet, dass die Krankheit komplett ausfallen würde, wobei dieser Bereich noch nicht richtig erforscht wurde. Nach den Forschungen der Inhaltsstoffe von Traubensaft können diese unterstützend therapeutisch oder präventiv wirken bei verschiedenen Erkrankungen. 
  • Besonders empfohlen werden Weintrauben bei Krankheiten wie Thrombose, Arteriosklerose, Blutarmut aufgrund von Eisenmangel, Lebererkrankungen, Hämorrhoiden, Darmerkrankungen, Nierenerkrankungen, Gicht und Harnsäureüberschuss, Abgeschlagenheit und Krebserkrankungen. Als Nahrungsmittel versorgt die Weintraube die Zellen mit Energie und hilft, die Arterien gesund zu halten. Darüber hinaus wirken Weintrauben harntreibend, entgiftend, abführend, gegen die Bildung von Tumoren und gegen Blutarmut.