Botanischer Name: Begonia-Elatior-Hybriden
Allgemeines
Diese buschig wachsende Topfpflanze kommt aus den tropischen und südtropischen Gebieten Amerikas, Afrikas und Asiens. Die Begonie wird das ganze Jahr über blühend im Handel angeboten und hat eine reiche Vielfalt an Blütenfarben, wie zum Beispiel rosa, rot, gelb, weiß, pastellfarben, gefüllte und ungefüllte Blüten. Die Begonie umfasst unterschiedliche Sorten, beispielsweise die im Sommer blühende Knollenbegonie, die zur Adventszeit blühende Lorraine-Begonie oder auch immerblühende Sorten.
Standort
Die Begonie mag keine zu hellen oder sonnigen Standorte. Am liebsten sind ihr halbschattige oder schattige Plätze. Daher eignen sich Nordfenster besonders gut, um zuviel Sonne von vornherein zu verhindern. Eine Ausnahme sind hier die immerblühenden Sorten, welche einen helleren Standort mit etwas Sonne benötigen. Winterblühende Sorten sollten im Winter nicht zu warm stehen. Ganzjährige Temperaturen um 18 Grad Celsius sind am besten für die Pflanzen. Hat man den Wunsch nach einer Neukultivierung einer Pflanze, ist dies bei Knollenbegonien möglich. Dann muss die Temperatur zu der Ruhezeit etwa 10 Grad Celsius betragen.
Pflege
Bei der Pflege ist vor allem das richtige reichhaltige Gießen wichtig. Die Ballen müssen immer feuchtgehalten werden, wobei Staunässe zu verhindern ist. Auf keinen Fall sollte man die Pflanze auf die Blätter gießen. Da Begonien eine höhere Luftfeuchtigkeit brauchen, als sie bei uns gerade in Wohnungen üblich ist, ist es angebracht, einen Luftbefeuchter aufzustellen. Die Pflanze zu besprühen, wäre ein grober Pflegefehler. Während der Blütezeit empfiehlt es sich, alle zwei Wochen zu düngen und welke Blüten immer gleich zu entfernen, da sich ansonsten Pilze darauf ansiedeln.
Vermehrung
Immerblühende Sorten können im Januar ausgesät werden, aber da die Samen recht fein sind, empfiehlt sich eher eine Stecklingsvermehrung. Die geschnittenen Stecklinge können sowohl im Wasser als auch in Erde zum Wurzeln gebracht werden, bevor sie eingepflanzt werden. Bei Knollenbegonien bietet es sich an zur Vermehrung die Knolle zu teilen. Dazu treibt man die Knolle bei 18 Grad Celsius auf einem feuchten Torfbett an, bis sich Triebe bilden und teilt sie dann, sodass jede Hälfte welche besitzt.
Schädlinge und Krankheiten
Sehr anfällig ist die Begonie für echten Mehltau und Grauschimmel. Wenn die Blätter beim Gießen oft nass werden, entstehen auch schnell Flecken und Fäulnis. Abfallende Blüten deuten auf zu trockene Luft hin und Insektenbefall mit Spinnmilben und Thripse sind häufig auf einen falschen Standort zurückzuführen.