Trotzphase des Kindes: So reagieren Sie richtig

Die Trotzphase des Kindes ist mindestens so normal, wie sie auch nervenaufreibend sein kann - Die richtigen Reaktionen sind da wichtig.


Es quengelt, schreit, will einfach seinen Kopf durchsetzen, und das mit allen Mitteln, die dem Kind zur Verfügung stehen: Die Trotzphase des Kindes ist wohl mit der Pubertät einer der anstrengendsten Lebensabschnitte für die Eltern. Doch es ist sehr wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und richtig zu reagieren - auch wenn das oft schwer fallen mag.

 

 

Die Trotzphase ist wichtig für die Entwicklung

  • Die Trotzphase des Kindes sollte als das angesehen werden, was es ist: Ein wichtiger Punkt in der Entwicklung des Kindes. Es testet Grenzen aus, äußert Wut und Ärger und möchte seinen Willen durchsetzen. Diese Zeit, die circa am Ende des zweiten Lebensjahres beginnt und ungefähr bis zum vierten Lebensjahr dauern kann, stellt Eltern auf eine harte Probe. 

 

  • Die Zeiten, in denen das Kind schon mit kleinen Dingen oder nur einem Lächeln zufrieden zu stellen ist, sind nun definitiv vorbei. Doch sehen Sie es mal so: Es ist der erste Schritt ins richtige Leben, denn jeder Mensch mit Verstand möchte auch mal seine Meinung durchsetzen! 

 

  • Auch wenn sie noch kaum laufen können, geht in den Köpfen der Kinder schon einiges vor, was Gehorsamkeitsverweigerungen und lautstarke Meinungsverschiedenheiten zur Folge haben kann. Doch Eltern sollten dies akzeptieren, denn die Trotzphase des Kindes ist der erste Schritt ins eigene Leben des Kindes, mit eigenen Meinungen und Werten.

 

Auf Meinungsverschiedenheiten eingehen und viel reden

  • Während der Trotzphase des Kindes, entwickelt dieses eigene Meinungen und möchte diese mit ganzer Kraft durchsetzen. Es macht Spaß, diese Grenzen auszutesten und auch mal nicht zu gehorchen, und dies macht Ihnen Ihr Kind auch deutlich. 

 

  • Auch wenn der kindliche Trotz oftmals nicht ernst genommen werden kann, vor allem wenn es um Kleinigkeiten geht, sollten Sie über die Themen reden, über die Sie und Ihr Kind streiten. Was ist, wenn Ihr Kind wirklich keine Käsebrote mag? Oder es heute wirklich mal nicht so früh müde ist, und ein paar Minuten länger aufbleiben möchte? 

 

  • Natürlich sollten Sie weiterhin Autorität zeigen, doch in der Trotzphase des Kindes auch mal Ihrem Kind seine Meinung lassen.