Eine gute Anleitung soll nicht nur technisch den Vorgang erklären, sondern auch die Lust wecken, sich witzige Geschichten auszudenken und zeichnerisch umzusetzen.
Tutorials zum Comic zeichnen: die ersten Schritte
Begonnen wird zuerst einmal mit der Entwicklung einer Idee, die sich für den Anfang auf das Zeichnen eines kurzen Comic-Strips beschränken sollte. Wichtig ist dabei die Pointe, die anhand des letzten Bildes der Geschichte klar erkennbar sein muss – entweder durch die Zeichnung selbst, durch den Text, oder durch beides in Kombination. Dieser Gag am Ende sollte sich dabei immer auf den Anfang des Strips beziehen, damit dieser in sich geschlossen wird. Tipp: Will man einen Comic mit mehreren Zeichnungen anfertigen, kann man sich zuerst den Anfang und das Ende überlegen, die Handlung dazwischen füllt sich dann oft wie von alleine. Man darf jedoch nie vergessen, dass die Worte der Figuren nicht im Vordergrund stehen sollten, der Witz sollte größtenteils an den Zeichnungen erkennbar sein, beispielsweise an der Mimik einer Figur. Hat man die Idee im Kopf, beginnt man diese mit dem Bleistift zu skizzieren. Tipp: Soll beispielweise ein Tier-Comic entstehen, kann man sich an Bildern von „echten Tieren“ orientieren, und diese nach Wunsch abwandeln. Der Leser des Comics muss schließlich die handelnden Figuren anhand bestimmter Merkmale erkennen.
Tutorials zum Comic zeichnen: weiterführende Schritte und Fertigstellung
Nach dem Skizzieren der Idee, zeichnet man die Figuren, falls erforderlich samt Sprechblasen und Text, und die dazugehörigen Hintergründe mit einem Fineliner oder mit Feder und Tinte ins Reine. Tipp: Die Figuren und Hintergründe können zuerst separat gezeichnet und dann erst zusammengefügt werden, was den Vorteil hat, dass der Hintergrund, der ja aufgrund der Handlung womöglich immer gleich bleibt, bei jedem einzelnen Bild immer wieder verwendet werden kann. Sind alle Zeichnungen fertig, fügt man sie zusammen und kopiert die ganze Geschichte auf normales Papier. Zuletzt wird der Comic ausgemalt, entweder mit speziellen Stiften, Aquarell- oder Acrylfarben.