Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes ist entweder erblich bedingt oder entsteht durch äußere Einflüsse. Wo liegt der Unerschied zu Typ-2-Diabetes?


Typ-1-Diabetes ist meist erblich bedingt, aber auch äußere Einflüsse, wie Infektionen, Umweltfaktoren und ein geschwächtes Immunsystem können zu der Krankheit führen. Sie tritt generell eher in jungen Jahren auf und wurde daher früher jugendlicher Diabetes genannt; aber auch in späteren Jahren kann man an Typ-1-Diabetes erkranken. Bei dieser Diabetesform produziert die Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr. 

 

Typ -1-Diabetes - eine Autoimmunkrankheit

Hier werden körpereigene B-Zellen zerstört, es handelt sich somit um eine Autoimmunkrankheit. Dadurch kommt es zu einer starken Erhöhung des Zuckers im Blut, die Körperzellen werden aber nicht genügend versorgt, da der Transport in die Zellen gestört ist. Daher müssen die Zellen auf den Fettstoffwechsel zurückgreifen und Fettsäuren als Energielieferant verwenden. Beim Abbau von Fettzellen werden als Abfallprodukte Ketonkörper gebildet, diese führen zu einer Übersäuerung des Blutes. Der betroffene Diabetiker ist deswegen auf eine regelmäßige Injektion von Insulin angewiesen, um seine Körperfunktionen vollends zu erhalten und die Zellen mit Energie zu versorgen. Der Typ-1-Diabetes ist eine chronische Erkrankung und nicht heilbar.