Depression Symptome können sich vielfältig äußern. Dabei können die Intensität der Beschwerden und die Dauer stark variieren. Die psychische Erkrankung kann sich in bestimmten Gedanken, im Körper, in Gefühlen und dem Verhalten bemerkbar machen. Häufig zeigen sich Depressionen durch innere Unruhe, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und abhanden gekommene Lebensfreude. Der Betroffene fühlt sich innerlich leer, ausgebrannt und ist von einer nicht endenden Traurigkeit umgeben. Es fehlt ihm am nötigen Selbstwertgefühl. Neben Konzentrationsschwäche treten Unentschlossenheit, Schuldgedanken und allgemeines Unwohlsein auf. Auch ein schwindendes Interesse an Dingen und Taten, die früher Freude gemacht haben, ist ein häufiges Anzeichen für eine Depression.
Erscheinung
Ein depressiver Mensch ist meist schon an seinem äußeren Erscheinungsbild zu erkennen. So hat er stets einen ernsten Gesichtsausdruck. Sein Gang ist kraftlos und schleppend, er lässt die Schultern hängen und der Kopf ist eingezogen. Er bewegt sich, als solle niemand ihn wahrnehmen. Häufig ist die Stimme von Depressiven sehr leise und monoton, auch ist die Mimik erstarrt; Gefühle sind in diesem Gesicht nicht mehr abzulesen.
Verhalten bei Depressionen
Im Verhalten äußert sich eine Depression insbesondere im Rückzug vor der Umwelt. Soziale Kontakte werden zunehmend vermieden. Freunden wird aus fadenscheinigen Gründen abgesagt, lange wurde der Depressive nicht mehr auf einer Feier gesichtet, wo er doch zuvor häufig dabei war. Es werden keine Veranstaltungen mehr aufgesucht, Freizeitaktivitäten werden vernachlässigt, ein früher geliebtes Hobby aufgegeben. Auch Mahlzeiten werden gern vergessen, da der Appetit fehlt.
Depression Symptome - Schlafstörungen
Schlafstörungen sind meist die ersten Anzeichen für eine Depression oder begünstigen eine Derartige. Die Betroffenen kommen einfach nicht zur Ruhe. Entweder leiden sie an Einschlafproblemen oder Durchschlafstörungen oder auch an beidem. Der Grund dafür scheint in den negativen Gedanken zu liegen, die den Depressiven verfolgen. Die Betroffenen drehen sich gedanklich im Kreis und sehen vor dem inneren Auge die für sie unüberwindbaren Hürden des nächsten Tages.
Zeitgefühl
Auch das Zeitgefühl eines Depressiven kann sehr beeinträchtigt sein. Er hat das Gefühl, dass die Zeit nie vergeht, die generellen Zeitabläufe nimmt er gar nicht mehr wahr. Man kann dies auch unter den Begriff Zeitstillstandsyndrom fassen.