Übungen zur Beweglichkeit - so kommen Sie in Form

Unsportliche Menschen sollten regelmäßig zumindest einige einfache Übungen zur Beweglichkeit machen, um gröbere Haltungsschäden zu vermeiden


Die zwei schlimmsten Feinde des Menschen und seiner Gesundheit sind die Bequemlichkeit und der innere Schweinehund. Das größte Problem in der heutigen Zeit ist jedoch das Sitzen: meist sitzt man bereits auf dem Weg zur Arbeit, danach am Arbeitsplatz, und am Abend und an den Wochenenden zur Entspannung zu Hause vor dem Fernseher oder dem Computer. Die Folgen dieses Lebenswandels sind Verspannungen, Haltungsschäden und eine angeschlagene Psyche, denn Bewegungsmangel schadet Körper und Geist. Mit folgenden einfachen Übungen zur Beweglichkeit, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, stärkt man Muskeln und Kondition, und bringt den Körper wieder in Form.

 

Übungen zur Beweglichkeit: im Büro

  • Wirbelsäule entlasten: Um Haltungsschäden bei langem Sitzen vorzubeugen, sollte man etwa alle 15 Minuten die Körperhaltung ändern, oder kurz aufstehen und einmal um den Schreibtisch gehen.

 

  • Hüfte mobilisieren: Man setzt sich aufrecht auf einen Stuhl und platziert einen Fußknöchel am Knie des anderen Beins. Mit der Hand vorsichtig mehrmals Knie des abgewinkelten Beins nach unten drücken, dann Seite wechseln.

 

  • Schultern kräftigen, Rückenmuskulatur stärken: Mit dem Rücken an die Wand stellen, sodass Schultern und Gesäß die Wand berühren. Man hebt danach die Arme, wobei die Oberarme parallel zum Fußboden sind und die Hände nach oben zeigen, die Handrücken zeigen zur Wand. Dann Arme mehrmals nach oben und wieder nach unten bewegen.

 

  • Kopffehlstellung korrigieren: Man setzt sich aufrecht hin und drück den Kopf nach unten, sodass ein „Doppelkinn“ entsteht. Im Nacken sollte dabei ein Dehnungsgefühl einsetzen. Für zwei Sekunden halten und mehrmals wiederholen.

 

Übungen zur Beweglichkeit: zu Hause

  • Liegestütze einmal anders: In Liegestützstellung mit ausgestreckten Armen die Schultern nach hinten ziehen, als würde man mit den Schulterblättern etwas einklemmen wollen. Dann Schultern fallen lassen, ohne dass dabei die Hüfte absackt, die Körperspannung muss gehalten werden. Mehrmals wiederholen.

 

  • Kniebeugen richtig machen: Dabei ist wichtig, dass man nicht nach unten sackt, sondern sich nach hinten setzt, wobei die Beugung zuerst an der Hüfte stattfindet und die Oberschenkel parallel zu den Füßen sind. Die richtige Tiefe ist erreicht, wenn sich das Kniegelenk über oder parallel zum Hüftgelenk befindet.