Ultraschalluntersuchung während der Schwangerschaft

Mit der Ultraschalluntersuchung kann zunächst eine mögliche Schwangerschaft belegt werden. Außerdem können die körperlich, sowie organischen Fortschritte des Babys bestimmt werden.


Die sogenannte Sonografie, auch Ultraschalluntersuchung genannt, wird während der Schwangerschaft regelmäßig durchgeführt. Oft sind die Aufnahmen die ersten Fotos der heranwachsenden Embryos, die schwangere Frauen den stolzen Vätern präsentieren. Mit der Hilfe von Ultraschalluntersuchungen kann man die Entwicklung des ungeborenen Kindes verfolgen. Die Aufnahmen helfen, festzustellen, ob der Embryo gesund ist.

 

Die zwei Methoden

Es gibt zwei unterschiedliche Methoden der Ultraschalluntersuchung bei Schwangeren. Entweder erfolgt die Untersuchung über die Bauchdecke (Abdominalsonografie) oder über die Scheide (Vaginalsonografie). Hierzu wird eine dünne Ultraschallsonde in die Scheide eingeführt, die vorsichtig bis in Nähe der Gebärmutter vordringt.

 

Vorteile von Ultraschall

Die Vorteile von regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft liegen eindeutig auf der Hand. Denn schon ab der vierten Woche kann der Gynäkologe so die Fruchtblase sehen. Zwar ist dies nur mit einem hochauflösenden Sonographiegerät möglich, aber der Embryo ist bereits ab der fünften Woche deutlich sichtbar. Somit können ab der sechsten bis siebten Woche auch embryonale Bewegungen anhand der Ultraschalluntersuchung verfolgt werden. Des weiteren kann der Gynäkologe im Verlauf der Schwangerschaft stets die Regelmäßigkeit des Herzschlags beim Ungeborenen kontrollieren. Anhand der Dopplermethode können so bereits in der sechsten Schwangerschaftswoche Herzfehler erkannt werden. Auch gestörte Fruchtanlagen werden dadurch ausgeschlossen. Ein weiterer Vorteil der Ultraschalluntersuchung bei Schwangeren ist die genaue Bestimmung des Embryonenalters. Anhand von Vermessung des Embryos und der Fruchtblase kann so der Geburtstermin genauer errechnet werden. Falls beim Fötus kindliche Fehlbildungen vorliegen, zeigen sich diese bereits ab der 19. Schwangerschaftswoche. Natürlich ist es anhand der Ultraschalluntersuchung sichtbar, ob es sich vielleicht sogar um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt und wie viele Geschwisterchen zu erwarten sind. In der 29. bis 31. Schwangerschaftswoche ist die zeitgerechte kindliche Entwicklung sowie die Kindslage als auch die Lage der Plazenta (Mutterkuchen) ersichtlich.

 

So gut wie risikolos

Komplikationen können bei der Ultraschalluntersuchung einer Schwangeren nahezu nicht auftreten. Sie ist damit relativ risikolos. Lediglich die Doppler-Untersuchung kann beim heranwachsenden Embryo Schäden anrichten. So kann es zu einer Schädigung der Wachstumsfugen der unreifen Knochen kommen, was deren späteres Wachstum beeinträchtigt. Daher sollte diese Ultraschalluntersuchung vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel nur mit Vorsicht und von sehr erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden.