Umckaloabo bei Erkältungen

Während Echinacea hierzulande ziemlich bekannt ist, gilt Umckaloabo bei Erkältungen noch als Geheimtipp. Wir verraten was dahinter steckt


Im Gegensatz zu Echinacea ist Umckaloabo hierzulande kaum bekannt, das Pflanzenheilmittel aus der Knolle der Pelargonie kann also durchaus als Geheimtipp bezeichnet werden. Bei Umckaloabo handelt es sich um den Extrakt aus der getrockneten Wurzel der Pelargonie – ein Baum, der in der Savanne Südafrikas beheimatet ist. Der Volksstamm der Zulus setzt den Extrakt bereits seit vielen Jahrhunderten bei Atemwegsinfekten, aber auch bei Menstruationsbeschwerden, Magen-Darm-Leiden und Durchfall ein. Die Wirkungen dieses pflanzlichen Heilmittels, das auch als pflanzliches Antibiotikum bezeichnet wird, sind vielfältig, so soll der Extrakt eine sogenannte immunmodulatorische Wirkung besitzen, das heißt, er stärkt aktiv das Immunsystem. Drohende Infekte werden abgewendet oder deren Verlauf abgeschwächt. Zudem hemmt es die Vermehrung von Bakterien (bakteriostatisch) und verstärkt die Virenabwehr (antiviral). Auch schleimlösende Effekte wird Umckaloabo nachgesagt, weshalb Umckaloabo bei Erkältungen durchaus eine Alternative zu anderen Medikamenten ist.

 Für die mannigfaltigen positiven Wirkungen sind eine Vielzahl an Substanzen verantwortlich: Die wichtigsten sind Gerbstoffe, Cumarine, Flavonoide, Polysterole und ätherische Öle. Die genannten Cumarine bergen aber auch eine Gefahr, denn sie können die Blutgerinnung negativ beeinflussen, sodass beispielsweise ein kleiner Schnitt plötzlich zu einer lebensgefährlichen Verletzung werden kann.