Umweltschutz: Was jeder selbst tun kann, um die Erde zu schützen

Planet Erde ist in Gefahr. Aber kann der Zeiger seiner Lebensuhr doch noch aufgehalten werden? Umweltschutz soll es möglich machen.


Kaum ein anderes Thema ist derzeit so oft in den Medien vertreten wie der Umweltschutz. Schlagwörter sind hierbei besonders Klimawandel, Co2, Supersommer und Feinstaub. Ob man nun an den Klimawandel und seine dramatischen Auswirkungen glaubt oder nicht, fest steht, dass unser Planet durch die fortschreitende Industrialisierung immer weiter geschädigt wird. Tierarten sterben aus, Wälder werden gerodet, die Meere werden zugemüllt und die Luftverschmutzung nimmt überhand. Nun ist es an jedem Einzelnen, etwas für die Erde zu tun, damit nachfolgende Generationen auch noch mit Freude ihr Leben auf dem blauen Planeten leben können.

Klimaschutz: Erde in Gefahr?
Wenn von Naturkastastropen, schleichender Erderwärmung und Co2-Ausstoß die Rede ist, meint man gemeinhin den Klimawandel. Doch wenn man genau sein möchte, muss man klar differenzieren. Klimawandel beschreibt alle Klimaveränderungen der Erdgeschichte, während der Terminus „Globale Erwärmung“ sich ausschließlich auf die von Menschen verursachten Klimaveränderungen bezieht. Und die wird durch die immer weiter voranschreitende Industrialisierung spürbar vorangetrieben: Treibhausgase, Co2 und Emissionen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe
verstärken den Treibhauseffekt, der unsere Erde immer weiter aufheizt.
Seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1860 hat sich die Durchschnittstemperatur um 0,74 Grad erhöht, zwischen 1906 und 2005 zeigt sich die Erwärmung am stärksten.

Was kann ich selbst tun: Grün leben
Anstatt sich auf Maßnahmen der Politiker zu verlassen, muss jeder selbst tätig werden und seinen Teil dazu beitragen, dass die Erde weniger leidet. Ob man sich nun zu einem ökologischen Jahr entschließt, Greenpeace beitritt oder stärker auf Recycling, Stromsparen und den Kauf regionaler Produkte Wert legt – jeder muss für sich selbst entscheiden, was er bereit ist, zu tun, um die Umwelt zu schützen. Besonders die Autofahrer können viel dazu beitragen, dass weniger Co2 in die Atmosphäre gelangt. Autofreie Sonntage, stärkere Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und das Umsteigen auf ein Modell mit Hybridantrieb sind nur einige von vielen Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.

Umweltschutz macht Schule
Bereits in der Schule lernen wir, welche Möglichkeiten es gibt, unserem blauen Planeten etwas Gutes zu tun. Verschiedene Initiativen zeigen auf, was möglich ist und integrieren bereits Kindergartenkinder aktiv in den Umweltschutz. In Düsseldorf beispielsweise startete die Kampagne „Mit Energie gewinnen“, die sich zum Ziel gemacht hat, den Ausstoß an Treibhausgasen zu senken. Derzeit nehmen 47 Schulen und 28 Kindertagesstätten daran teil. Regelmäßiges und richtiges Lüften, Wasser sparen und Stromsparen im Unterricht sind nur einige Maßnahmen, wie der Klimaschutz an der Schule betrieben wird.
Ebenfalls interessant ist die Initiative „Plant for the Planet“, in der seit 1977 Geld gesammelt und Bäume angepflanzt werden. Ziel: eine Milliarde Bäume, um das Klima der Erde zu retten.