Unfruchtbarkeit - unerfüllter Kinderwunsch

Unfruchtbarkeit hat nicht nur hormonelle Ursachen. Auch psychische und organische Gründe, können den Traum vom eigenen Kind zerplatzen lassen. Lesen Sie hier mehr zum Thema unerfüllter Kinderwunsch.


Alles läuft perfekt: Die Beziehung funktioniert, die berufliche Zukunft ist gesichert. Jetzt kann das Wunschkind kommen. Doch für etwa 15 Prozent  der deutschen Paare bleibt dies ein Traum. Die Ursachen der Unfruchtbarkeit sind vielfältig und somit schwer auszumachen. Insgesamt zwei Millionen Paare in Deutschland sind zeugungsunfähig. Ein hartes Urteil, das die Betroffenen meist stark belastet.

 

Gründe der Unfruchtbarkeit

Sie wandeln zwischen Hoffnung, Arztterminen, Hormontherapien und Sex nach Stundenplan. Doch für rund 40.000 Paare endet die ungewollte Kinderlosigkeit nach einer Fruchtbarkeitsbehandlung jährlich mit einem Happy-End. Gründe für Unfruchtbarkeit gibt es viele, die es zu untersuchen gilt. Spielen die Hormone der Frau verrückt oder sind ihre Eileiter verklebt? Machen beim Mann die Spermien zu schnell schlapp? Hatte er als Kind Mumps? Rauchen beide einfach zu viel oder ist gar das Holzgebälk ihrer Dachwohnung schuld? Denn auch Umweltgifte, wie sie in alten Holzschutzmitteln stecken, stehen unter Verdacht, Unfruchtbarkeit auszulösen.

 

Unerfüllter Kinderwunsch

Als ungewollt kinderlos bezeichnet man Paare im fruchtbaren Alter, die trotz regelmäßigem Sex (zweimal pro Woche gilt als normal), innerhalb von ein bis zwei Jahren keinen Nachwuchs erwarten. Hormonelle Ursachen spielen zwar die wichtigste Rolle für Fruchtbarkeitsstörungen der Frau. Aber es gibt auch einige organische und psychische Gründe, die eine Schwangerschaft verhindern. Die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit sind undurchlässige Eileiter. Als Behandlung haben sich mikrochirurgische Eingriffe bewährt. Außerdem kommt hier eine In-vitro-Fertilisation in Frage: Samen und Eizelle verschmelzen im Reagenzglas, die befruchtete Eizelle wird dann in die Gebärmutter eingesetzt.

 

Schädliche Umwelteinflüsse

Lässt sich ein unerfüllter Kinderwunsch nicht aufklären, fahnden Umweltmediziner nach Schadstoffen, Umweltgiften und Schwermetallen im Alltag des Paares. Sie sind überzeugt davon, dass eine langjährige Belastung mit zahlreichen Substanzen zur Unfruchtbarkeit führen kann. 

 

Umweltgifte

Problematisch können auch die Umweltgifte sein, mit denen wir permanent konfrontiert sind und denen man nicht entgehen kann. Wenn die Chemikalien erst einmal in den Körper eingedrungen sind, reichern sie sich im Fettgewebe, vor allem in Leber, Niere und Gehirn an. Sie können sämtliche hormonelle Abläufe im Körper beeinflussen, zum Beispiel Stoffwechsel und die Fortpflanzungsfähigkeit. Viele Frauen entscheiden sich beim Verdacht einer schadstoffbedingten Unfruchtbarkeit für eine sanfte Therapie der Entgiftung. Brennessel- und Löwenzahntee sollen Leber und Nieren anregen Schadstoffe abzubauen. Eine vitaminreiche Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse unterstützt den Körper in der Selbstheilung. Wenn der Entgiftungsprozess abgeschlossen ist, sollte es auch mit dem Wunschbaby klappen, ganz ohne medizinische Nachhilfe.