Unglücklich verliebt - Was tun?

Es gibt wenig Menschen, die nicht mindestens einmal im Leben unglücklich verliebt waren oder sind. Doch was hilft bei Liebeskummer? Lenken Sie sich ab: Machen Sie Sport, treffen Sie sich mit Freunden, suchen Sie sich ein Hobby, das Sie ausfüllt - mit der Zeit wird es Ihnen bessergehen.


Unglücklich verliebt sein ist ein Zustand, den die meisten Menschen auf der ganzen Welt irgendwann einmal in ihrem Leben ertragen müssen. Es gibt zwar kein Patenrezept dagegen, doch natürlich ein paar Kniffe, die zumindest dabei helfen, den schlimmsten Schmerz erträglich zu machen. Viele versuchen den Liebeskummer in Alkohol zu ertränken, was keine Lösung ist, ganz abgesehen davon, dass der Kater am nächsten Morgen alles noch viel schlimmer macht.

Liebeskummer – ein Schmerz so alt wie die Menschheit

  • Leseratten, die unglücklich verliebt sind, suchen in der Literatur Trost und finden problemlos unzählige Werke zu diesem Thema. Generationen von Philosophen, Dichtern und Malern haben sich mit dem bittersüßen Schmerz der Liebe beschäftigt – "Romeo und Julia" von William Shakespeare dürften wohl das berühmteste unglückliche Liebespaar der Welt sein.
  • Ovid schreibt um das Jahr eins v. Chr. mit seiner Ars Amatoria (Liebeskunst) bereits ein Handbuch, wie Männer und Frauen miteinander umgehen sollten. Und auch Goethe erzählt in „Die Leiden des jungen Werthers“ anschaulich die Geschichte einer unglücklichen Liebe bis zum Selbstmord. 
  • Ob diese berühmten Werke allerdings bei echtem Liebeskummer die richtige Literatur sind, darf bezweifelt werden. Rachegedanken sind eine hübsche Möglichkeit, die Wut und den Schmerz zu kompensieren, es gibt wunderbar boshafte Bücher, die die erfolgreiche Rache von Frauen an Männern und umgekehrt anschaulich beschreiben – Balsam für die verwundete Seele. 
  • Wer nicht gern liest, dem helfen vielleicht Filme über den Liebeskummer hinweg. So wurden auch viele der Werke verfilmt. Wer unglücklich verliebt ist, sollte sich nicht auch noch fiktiven Liebeskummer zu Gemüte führen.

Ausweichmanöver für die Seele

  • Eine zwar für die Figur absolut tödliche, aber sehr hilfreiche Methode, den ersten Schmerz zu überwinden, ist die berühmte Tafel Schokolade. Sie enthält die stimmungsaufhellenden Stoffe Theobromin, Amphetamin, Phenylethylamin sowie das natürliche Antidepressivum Serotonin – ganz abgesehen davon, dass gutes Essen zu den Grundbedürfnissen alle Menschen gehört und an sich schon für bessere Laune sorgt. 
  • Wenn der Schmerz dann langsam in Wut umschlägt, ist körperliche Bewegung ein äußerst hilfreiches Mittel, das angestaute Adrenalin abzubauen. Mordgedanken während des Laufens sind dabei durchaus gestattet. 
  • Frauen hilft oftmals ein Besuch beim Friseur. Das Äußere zu verändern, ist ein guter Weg, mit dem Vergangenem abzuschließen. Ein Einkaufsbummel ist ebenfalls hilfreich, auch Männer sollten sich einen Tag mit etwas ganz Besonderem gönnen. 
  • Grundsätzlich gilt, wenn jemand unglücklich verliebt ist: Auf keinen Fall zuhause vergraben! Denn dort verfällt man ins Grübeln. Rausgehen, Freunde treffen, sich selbst etwas Gutes tun, das hilft dabei, den Schmerz zu kompensieren.