Studieren mit Kind stellt im Regelfall kein Problem mehr da. Es wird vom Staat nicht nur ausreichend finanzielle Unterstützung geboten, inzwischen haben sich auch die meisten Hochschulen und Universitäten darauf eingestellt, dass immer mehr Eltern auf dem Campus zu finden sind. Nicht nur alleinerziehende Mütter und Väter, sondern auch Paare, die sich noch in der hochschulischen Ausbildung befinden, können ihre Babys und Kleinkinder zur Uni Kinderbetreuung geben. Direkt vor Ort, meist in einem gesonderten Gebäudekomplex befindet sich eine kinderfreundliche Einrichtung, die mit einem Kindergarten vergleichbar ist. Erzieherinnen kümmern sich während der Vorlesungen und Seminare um die Sprösslinge und vertreiben damit alle Sorgen der Eltern, dass sie möglicherweise ihr Studium mit der Erziehung eines Kindes nicht vereinbart bekommen.
Regelstudienzeit wird kein Fremdwort
Deutschlandweit erkennen immer mehr Unis die Wichtigkeit von einer ausreichenden Betreuung von Studentenkindern. Selbst kleinere Universitäten haben neben den Gebäuden für Lehrsäle und Seminarräumlichkeiten Betreuungsstätten errichtet, die zwischen den Vorlesungen von den studierenden Eltern schnell und unkompliziert erreicht werden können. Hier bekommen die Kinder nicht nur die nötige Aufmerksamkeit, sondern zudem Verpflegung und ausreichend Raum zum Spielen, Toben und Lernen. Auf diese Weise entsteht ein System, das Vertrauen schafft – und das funktioniert.
Weitere Möglichkeiten der Kinderbetreuung
Neben der Uni Kinderbetreuung direkt auf dem Campus gibt es noch weitere Möglichkeiten der Kinderbetreuung, die von Eltern während ihres Studiums in Anspruch genommen werden können. Nur wenige haben nämlich die Möglichkeit, jemanden im Bekanntenkreis oder in der Familie zu haben, der ausreichend Zeit hat, sich um den Nachwuchs unentgeltlich zu kümmern. Es finden sich daher zahlreiche Netzwerke, die Babysitter und Tagesmütter mit Erfahrung vermitteln. So gibt es beispielsweise auch engagierte Eltern, die selbst studieren und ihre freie Zeit anderen Studentenkindern zur Verfügung stellen. Dies funktioniert wie eine Art Tauschbörse, als Gegenleistung wird nämlich auf die anderen Kinder zu gegebener Zeit aufgepasst. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass man für die Kinderbetreuung nichts zahlt. Zudem entstehen so häufig wertvolle Kontakte, aus denen sogar Freundschaften entstehen – nicht nur zwischen den betreuten Kindern, sondern auch zwischen den Eltern, die die gleichen Probleme miteinander teilen können.
Hilfreich hat sich mit dieser Problematik näher auseinandergesetzt und bietet auch in der Zukunft weitere interessante und hilfreiche Tipps zum Thema Studieren mit Kind.