Unkraut vermeiden: Und ewig sprießt das Unkraut...

Unkrautjäten macht fast keinem Spaß. Umso besser, dass man durch einige Maßnahmen recht gut Unkraut vermeiden kann.


Gartenarbeit macht naturverbundenen Menschen viel Freude und trägt sogar viel zur Erholung und Entspannung bei, obwohl es durchaus „Arbeit“ ist. Zu den ständig wiederkehrenden Aufgaben gehört hierbei die Beseitigung von Unkraut, also all jene Gewächse, die sich unerwünscht und erstaunlich erfolgreich zwischen den geliebten Pflanzen ausbreiten. Diese Arbeit ist meistens sehr lästig und gehört nicht zu den Favoriten. Doch ist sie notwendig, da das Unkraut den anderen Pflanzen meistens die Nährstoffe, Platz und Sonnenlicht stiehlt. Bevor man sich jedes Mal aufs Neue darüber ärgert und viel wertvolle Zeit darauf verwendet die Beete davon zu befreien, kann man durch einige Maßnahmen einer Unkrautausbreitung vorbeugen.

 

Unkraut vermeiden: Mulchen
Mulchen ist eigentlich eine natürliche Methode, um dem Boden Nährstoffe zurückzugeben und so die Versorgung der Pflanzen zu sichern. Doch es ist darüber hinaus auch eine Möglichkeit die Ausbreitung von Unkräutern einzudämmen und vorzubeugen. Es kommt aber darauf an, dass man auch „richtig“ mulcht. Dazu verwendet man reifen Kompost, Laub, getrockneten Grasschnitt, Stroh und kleingehäckselte Zweige oder Rinde. Ganz wichtig bei der Verwendung von Grasschnitt ist, dass das Gras gemäht wurde, bevor Gräser und Kräuter blühten und Samen bildeten! Ansonsten würde man sich auf diese Weise erst recht Unkraut in die Beete holen. Die erste dünne Mulchschicht gibt man im Frühjahr direkt nach dem Pflanzen auf die Beete. Besser man wiederholt diesen Vorgang, als eine zu dicke Schicht auf einmal aufzutragen. Im Herbst dagegen, kann man nach der Bodenlockerung eine schön dicke Schicht Mulch aufbringen, um Nährstoffe zurückzuführen und den Boden zu schützen.

Unkraut vermeiden: Bodendecker
Die Idee dahinter klingt ganz logisch. Wenn der Boden durch andere Pflanzen immer bedeckt ist, kann sich Unkraut nicht ausbreiten. Dabei kann man je nachdem ob man einen Nutz-oder Ziergarten hat, damit variieren, welche Bodendecker man verwendet. Für Nutzgärten hat sich das Aussähen von Gründüngung bewährt. Dies geschieht nach der Ernte und soll die Bodenqualität verbessern. Dazu eignet sich eine Mischung aus Senfsaat und Leguminosen. Bei Ziergärten gilt es die freien Bodenflächen zwischen den Sträuchern zu bepflanzen. Die Bodendecker schützen in dem Fall den Boden vor Erosion, halten ihn feucht und lassen dem Unkraut sozusagen keinen freien Platz übrig. Bei Ziergärten sind niedrige Stauden gut geeignet, vor allem, wenn sie zu einem dichten Teppich zusammenwachsen. Auch gute Bodendecker sind Kleinstrauchrosen, niedrige buschige Gehölze und einige Gräser und Farne. Man findet in jedem Fall einen passenden Bodendecker für jeden Ziergarten.