Urlaub auf der kurischen Nehrung - Erleben Sie Litauen

Wer Urlaub auf der kurischen Nehrung macht, dem wird garantiert nicht langweilig, denn es gibt viel zu sehen und vor allem die Natur ist atemberaubend schön


Die Kurische Nehrung ist knapp 100 Kilometer lang und gehört ungefähr zur Hälfte zu Litauen und zur anderen Hälfte zu Russland. Hier findet man eine der größten Dünen Europas - die auch bereits als Filmkulisse gedient hat - aber auch bepflanztes Land mit hübschen Ortschaften.

Urlaub auf der kurischen Nehrung in Litauen

Vor allem der litauische Teil der kurischen Nehrung ist ein beliebtes Reiseziel. Es kommen sowohl Einheimische gern hierher als auch deutsche Urlauber. Besonders die Stadt Nida ist sehr beliebt. Dort findet man viele schöne Hotels, große Campingplätze, Ferienwohnungen, ausgezeichnete Restaurants und vieles mehr. Es gibt aber auch noch einige weitere kleine Städte, in denen man in Pensionen übernachten kann.

Die Sehenswürdigkeiten

In Nida befindet sich seit 1996 auch das litauisch-deutsche Thomas-Mann-Kulturzentrum. Wie der Name bereits verrät, ist es Thomas Mann gewidmet und es befindet sich im ehemaligen Ferienhaus des deutschen Schriftstellers. In diesem Haus findet seit 1997 auch jährlich ein Kultur-Festival mit Lesungen, Diskussionen und Konzerten statt. In dieser Ortschaft findet man ebenfalls einen ethnografischen Friedhof mit Grabdenkmälern und Kurenkreuzen und lutherische Kirchen, obwohl Litauen sonst überwiegend katholisch ist. Es gibt auch viele interessante Museen, die man im Urlaub auf der kurischen Nehrung besichtigen kann. Da wären zum Beispiel das ethnografische Fischermuseum und das Delfinarium und Meeresmuseum in Smiltyné.

Die Dünen
Vor allem für die Dünen ist die kurische Nehrung ja bekannt, und diese sollte man sich in seinem Urlaub auf der kurischen Nehrung genauer ansehen. Hier kann man spazieren gehen und die Aussicht genießen, denn die einzigartige Landschaft lädt zum Wandern und Genießen ein. Es gibt die Toten Dünen zwischen Juodkranté und Pervalka, das Tal der Stille und das Tal des Todes, welches seinen Namen erhielt, weil dort in einem Lagerbau französische Gefangene gehalten wurden und viele davon gestorben sind. Bei der Parnidder Düne, die auch als Hohe Düne bekannt ist, findet man einen Sonnenuhr-Kalender. Was außerdem noch sehr interessant ist, ist das Negelsche Naturreservat. Das sind Dünen, die sich nördlich von Pervalka über dem ehemaligen Dorf Negeln erstrecken.