Ursachen für nasse Fenster beim Neubau

Tipps, um zukünftig nasse Fenster beim Neubau zu vermeiden und wie man Kondensatbilung und Kondenswasser vermeiden kann


Bewohner beschweren sich oft über nasse Fenster beim Neubau. Viele glauben, dass sich das Wasser von außen einlagert, das ist aber meistens nicht der Grund für nasse Fenster beim Neubau. Vielerlei Argumente kann es für die Feuchtigkeit im Haus geben. Meistens handelt es sich um Kondenswasser, das aus kühler werdender Luft austritt und sich an Bauteilen ausbreitet und so zu nasse Fenster beim Neubau führt.

 

 

Ursachen

  • Die Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind für das Entstehen von Kondenswasser verantwortlich und führt so zu nassen Fenster beim Neubau. Unbemerkbarer Wasserdampf ist in der Luft enthalten, der Anteil davon ist leider nicht konstant. Viel Wasser wird gebildet, wenn die Luft sehr warm ist.

 

  • Die Wasseraufnahmefähigkeit nimmt ab, wenn die Temperatur fällt und die Feuchtigkeit wird nicht mehr als Dampf von der Luft eingehalten. Dieses kann zu Nebel, Wolken oder Wasser führen.

 

  • Die begrenzte Luftfeuchtigkeit, die 100 Prozent beträgt, heißt Grenztemperatur. Die Sättigungsgrenze wird erreicht, wenn die konzentrierte Luft mit Wasserdampf abkühlt, so führt es anschließend zu nasse Fenster beim Neubau.

 

  • Die Luft wird an den kältesten Stellen eines Raumes am ehesten überschritten und sie wird ein Stück des Wassers als Kondenswasser abgeben. Durch Atemluft, Baden, Waschen und Kochen sowie durch falsches Lüftungsverhalten begünstigen Bewohner die Kondensatbildung.

 

An einzelnen Stellen Kondensatbildung?

  • Für eine „Wohlfühl-Raumtemperatur“ tragen gut isolierte Außenwände bei und wie Heizungen und Fenster platziert sind, beziehungsweise wie sich die Heizungsluft in den einzelnen Zimmern vermehren kann. Weichen die Temperaturen ab, dann ergeben sich damit verschiedene begrenzte Luftfeuchtigkeiten.

 

  • Erreicht die begrenzte Luftfeuchtigkeit 100 Prozent, so setzt sich Wasser ab. Ist genügend Feuchtigkeit in der Luft, so kann es zu Kondenswasserausfall führen. Beträgt die Raumtemperatur 20° Celsius sowie 50 Prozent begrenzte Luftfeuchte an der Oberfläche, fällt das Kondenswasser aus.

 

Wie vermeidet man Kondenswasser?

  • Sobald die begrenzte Luftfeuchtigkeit unter 100 Prozent bleibt, lässt sich Kondenswasser vermeiden und somit auch nasse Fenster beim Neubau. Eine ausgeglichene Zusammensetzung aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit sollte deswegen in jedem Raum eingehalten werden.

 

  • Sobald die empfindliche Grenze erreicht wird, muss die Temperatur vergrößert oder der Feuchtigkeitsgehalt durch einwandfreies Lüften (Fenster nicht nur kippen, sondern für fünf bis zehn Minuten komplett öffnen) ermäßigt werden.