Ursachen und Behandlung von Schmerzen in der Niere

Schmerzen in der Niere: Denken Sie immer daran, dass Ihre Nieren lebenswichtige Organe sind. Eine Falsch-Behandlung bei Nierenschmerzen oder eine zu späte Behandlung kann zu bleibenden Schäden an den Nieren führen.


Die linke Niere befindet sich in Höhe des zweiten Lendenwirbels und elften Brustwirbels, die rechte Niere befindet sich in Höhe des dritten Lendenwirbels und zwölften Brustwirbels neben der Wirbelsäule. Eine Niere hat ein Gewicht von 160 Gramm, ist drei Zentimeter dick, sechs Zentimeter breit und zwölf Zentimeter lang. Die Niere unterteilt sich in Nieren-Mark und Nieren-Rinde, beide können verschieden erkranken. Samt der Hülle wird das anatomische Bett der Niere als Nierenlager bezeichnet. Unterschiedliche Erkrankungen des Organes gehen mit Schmerzen in der Niere einher. Generell hat die Niere die Aufgabe, die Menge und die Zusammensetzung der außerhalb der Zellen befindlichen Flüssigkeiten konstant zu halten.

Die Nierenschmerzen unterscheiden
Es gibt dumpfe, anhaltende Schmerzen und krampfartige Schmerzen in der Niere. Die kolikartigen Nierenschmerzen können Verkrampfungen, eine Harnrückstauung, Harnleitersteine oder Nierensteine als Ursachen haben. Zu den Ursachen für anhaltende Nierenschmerzen gehören Fehlbildungen, Tumore, Verletzungen, eine Tuberkulose, abgekapselte Eiteransammlung, eine Nierenbeckenentzündung und eine Entzündung der Nierenkörperchen. Bei einer gemischten Form treten kolikartige Schmerzen zwischendurch bei anhaltenden Schmerzen in der Niere auf.

Die Therapie bei Nierenschmerzen
Es ist nicht selten, dass schmerztherapeutische Behandlungsmethoden nach einer fachärztlichen Behandlung gefragt sind, denn es kommt vor, dass weiterhin Schmerzen in der Niere bleiben. Verschiedene Therapieverfahren werden eingesetzt, wenn chronische, länger bestehende Schmerzen in der Niere bestehen. Zum Einsatz kommt die medikamentöse Behandlung, dazu gehören Analgetika, Psychopharmaka und Infusionen. Im Anschluss folgt eine Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel in Form von Nervenblockaden und Infiltrationen. Danach folgt Akupunktur, vielleicht auch schmerzlindernde elektrische Ströme, psychologische Therapieverfahren und eventuell auch diätetische Maßnahmen.

Bei Nierenschmerzen kommt therapeutische Lokalanästhesie zum Einsatz
Diese Methode wird wiederholt und findet in der Regel zweimal täglich stationär statt, dies auch an den Wochenenden und über einen Zeitraum von zehn Tagen bis zwei Wochen. Bei dieser Triggerpunktbehandlung kommt ein lang wirkendes örtliches Betäubungsmittel zum Einsatz, wobei schmerzhafte Reizpunkte im Lendenbereich infiltriert werden. In dem zugehörigen Organ kommt es dadurch zu einer Steigerung der Durchblutung und zu einer Entkrampfung. Eine sehr effektive und hilfreiche Möglichkeit der Therapie bei chronischen Schmerzen in der Niere, ist die rückenmarknahe Blockade mit Katheter.