UV-Eigenbluttherapie

Bei der UV-Eigenbluttherapie wird zunächst etwas Blut entnommen, dieses wird behandelt, damit es nicht gerinnt. Anschließend findet eine Bestrahlung mit Licht statt, nun wird es wieder in den Körper zurückgeführt.


Die UV-Eigenbluttherapie wird seit dem 20. Jahrhundert bei verschiedenen Erkrankungen, wie beispielsweise Durchblutungsstörungen, angewandt. Sie zählt zur Alternativmedizin und ist nicht wissenschaftlich bestätigt.

Durchführung:
Dem Patienten wird eine bestimmte Menge Blut (bis zu 50 ml) entnommen, welche anschließend mit Natriumcitrat behandelt wird, um die Gerinnung zu verhindern. Das Gemisch wird nun mit Licht des UVC-Spektrums bestrahlt, wodurch verschiedene biochemische Prozesse im Blut ablaufen. Die Reinjektion erfolgt in der Regel intravenös, ist jedoch auch intramuskulär möglich (vor allem bei der kleinen Eigenblutbehandlung). Die Dauer und Intensität der Behandlung richtet sich nach dem jeweiligen Krankheitsbild.

Wirkung
Das bestrahlte Gemisch katalysiert verschiedene biochemische Vorgänge im gesamten Organismus und bewirkt so eine optimierte Viskosität des Blutes, eine verbesserte Sauerstoffversorgung und -ausnutzung, eine Verbesserung der körpereigenen Abwehr, eine Steigerung der Produktion von schadstoffabbauenden Stoffen und vieles mehr. Die vielseitige Wirkung des behandelten Bluts ermöglicht ein sehr weites Behandlungsspektrum. Hauptanwendungsgebiete sind: Förderung der Durchblutung (und damit einhergehende Verbesserung der Sauerstoffversorgung), Aktivierung des Immunsystems, Unterstützung von Regenerationsprozessen und Unterstützung anderer Therapien.
 
Einschränkungen
Die UV-Eigenbluttherapie sollte nicht erfolgen, wenn der Patient Photoallergien, Blutgerinnungsstörungen oder einen akuten Herzinfarkt aufweist. Am Behandlungstag sollte auf körperliche Ertüchtigung verzichtet werden und die Einnahme von Cortison, Vitaminpräparaten oder auch Schmerzmitteln sollte mit der behandelnden Fachkraft abgesprochen werden.