Vater Tochter Beziehung - Die Pubertät

In der Pubertät wird die Vater Tochter Beziehung auf die Probe gestellt.


Die Zeit des Erwachsenwerdens eines jungen Menschen ist für keinen einfach. Weder für den Jugendlichen, noch für die Eltern. Letztere werden immer öfter des Zimmers verwiesen, angezickt oder als altmodisch dargestellt. In dieser Phase braucht die Familie im Allgemeinen eine dicke Haut. Aber natürlich ist diese Zeit nicht nur schlecht. Gerade bei Mädchen entscheidet sich jetzt, wie die Vater Tochter Beziehung wirklich beschaffen ist und ob beide, Tochter wie Vater, sich in den jeweiligen Situationen richtig verhalten haben.

Frauengespräche
Für den Vater aber ist es oftmals eine unverständliche Zeit. Die ehemals so schmusige Tochter ist dauernd mies gelaunt, hat Liebeskummer oder ist in sich gekehrt und lässt niemand vordringen. Wenn überhaupt redet sie mit der Mama über „Frauendinge“, von denen er kategorisch ausgeschlossen wird und den Raum verlassen muss. Gerade, wenn es um Jungs geht, möchte der Vater natürlich ein Wörtchen mitzureden haben, wird aber immer wieder in seine Schranken verwiesen. Dieses eher distanzierte Verhältnis zwischen beiden dürfte nicht von langer Dauer sein, kann aber bei beiden Schaden anrichten, wenn beide Parteien sich hier zu extrem oder falsch verhalten.

Aufeinander zugehen
Beide, Vater wie Tochter haben hier Verständnisarbeit zu leisten, wobei der Erwachsene natürlich einsichtiger sein sollte als der pubertierende Teenager. Der Vater sollte hier versuchen, die Oberhand zu behalten, sich aber nicht aufzudrängen und aus verletzter Eitelkeit in das Leben des Mädchens einmischen. Verletzt sein ist hier absolut fehl am Platz. Für den Vater sollte hier abwarten und akzeptieren gelten. Ihm wird es zwar schwer fallen, dass seine kleine Prinzessin nun zur Frau wird, aber er sollte auch nicht versuchen, sie in dieser Rolle zu halten.

Viele Veränderungen
Für das Mädchen auf der anderen Seite ist diese Situation auch nicht leicht. Auf einmal ist ihr Daddy nicht mehr nur Erziehungsberechtigter sondern auch Anhänger des anderen Geschlechts. Außerdem verändert sich der eigene Körper, die Menstruation tritt ein, noch ist die Tochter keine Frau aber schon lange kein Kind mehr. Durch diese körperlichen und hormonellen Veränderungen in ihrem Körper ist sie natürlich auch auf der Suche nach Anerkennung seitens der Männer und möchte gerne ausprobieren wie sie wirkt. Sie möchte einen anerkennenden Männerblick spüren, der ihr Selbstsicherheit gibt und wo sucht sie diesen wohl als erstes? Genau: Bei ihrem Vater.

Richtig verhalten!
Auch hier also liegt es wieder am Vater, richtig zu handeln und keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, damit die Vater Tochter Beziehung nicht scheitert. Richtig verhalten meint hier, weder die aufkommende Weiblichkeit der eigenen Tochter herunterzumachen oder zu ignorieren, noch den Blick zu lange und zu wohlwollend auf ihr liegen zu lassen. Viele Väter reagieren aus Unsicherheit falsch, indem sie die Weiblichkeit der eigenen Tochter und ihre Attraktivität verkennen und sich nie in derartiger Hinsicht darüber äußern. Oder wenn, sie nur ermahnen sich nicht aufreizend zu kleiden und ihren Körper besser zu verhüllen. Diese falschen Verhaltensweisen können dazu führen, dass sich die Tochter erst Recht über diese Regeln hinwegsetzt und sich zu früh in Abenteuern mit Männern stürzt, um dort die Bestätigung zu bekommen.