Vaterschaftsurlaub in Deutschland - gesetzliche Regelungen

Den Vaterschaftsurlaub in Deutschland gibt es nicht, dieser fällt in die Elternzeit, man kann diesen jedoch dadurch ohne weiteres Beantragen sicher sein, dass man ihn auch bekommt


Die Geburtenrate ist in Deutschland in den letzten Jahren wieder leicht angestiegen. Dies ist eine Konsequenz der steigenden Subventionen vom Staat, aufgrund der extrem niedrigen Anzahl an Kindern in den vergangenen zehn Jahren. Es gibt mittlerweile nicht mehr nur den Mutterschaftsurlaub sondern auch den Vaterschaftsurlaub in Deutschland, der jedoch vom Gesetz her in die Elternzeit fällt und somit genau geregelt ist. Doch was ist das genau und wie lange kann ein Vater sich diesen genehmigen lassen.

Was bedeutet Vaterschaftsurlaub
Den Vaterschaftsurlaub in Deutschland gibt es in dieser Form nicht, er wird mit der Elternzeit verrechnet, beziehungsweise mit dieser gleichgesetzt. Früher war es zudem unüblich, dass der Mann beim Kind zu Hause bleibt. Ein Vaterschaftsurlaub ist in etwa dasselbe, wie bei der Frau der Mutterschaftsurlaub. Hierbei wird der Mann von der Arbeit freigestellt, bekommt dafür jedoch weiterhin Gehalt, allerdings nur noch einen Prozentsatz vom bisherigen Verdienst. In der Regel sind das circa 60 Prozent. Diesen Urlaub kann man nur innerhalb einer gewissen Zeit nach der Geburt des Kindes beantragen. Desweiteren sollte man sich vor der Beantragung im Klaren sein, dass ein erheblicher Teil des Gehaltes vom Mann wegbricht. Da in unserer Gesellschaft meisten noch immer der Mann mehr Geld als die Frau verdient, kann dies zu Einbußen führen, die sich eine junge Familie unter Umständen nicht leisten kann.

Wie funktioniert der Vaterschaftsurlaub?
Um den Vaterschaftsurlaub in Deutschland beantragen zu können, muss man den Antrag bis spätestens sieben Wochen vor der Geburt einreichen. Dies gewährleistet, dass dieser auch genehmigt wird. Hierbei muss man sich jedoch auch schon im Klaren sein, wann man die Freistellung von der Arbeit in Anspruch nehmen will. Der Urlaub ist nur innerhalb der ersten drei Lebensjahre des Kindes zulässig, danach verfällt er. Um diesen zu bekommen, benötig man keine Bestätigung vom Arbeitgeber, da der Vaterschafturlaubs in die Elternzeit fällt, muss dieser damit einverstanden sein. Es muss natürlich in jedem Fall der Arbeitgeber rechtzeitig darüber informiert werden, damit er sich darauf einstellen kann.