Veilchenwurzel bei Babys: ein Geheimtipp, wenn Babys zahnen

Die Veilchenwurzel bei Babys – natürliches Hilfsmittel bei Zahnbeschwerden. Immer mehr Eltern vertrauen hier auf die Kräfte der Natur.


Alle Eltern kennen das Problem, wenn ihr Nachwuchs die ersten Zähne bekommt. Das Baby ist nur noch am Weinen und Quengeln. Der Grund hierfür sind Schmerzen, die das Baby fortwährend quälen. Das Zahnfleisch und die Schleimhäute sind in dieser Zeit besonders empfindlich, oftmals sogar angeschwollen. Die Veilchenwurzel bei Babys ist hierbei eine natürliche Hilfe, ohne chemische Zusätze. Der Name Wurzel ist eher irreführend, denn es handelt sich nicht um die Wurzel, sondern nur um das Rhizom der Schwertlilie, genauer gesagt dem Wurzelstock der Iris Florentina.

Woher kommt die Veilchenwurzel?

  • Die Stammpflanze der Veilchenwurzel ist die Iris. Im eigentlichen Sinne ist sie eine Droge. Dies hört schlimmer an, als es ist. Die Veilchenwurzel bei Babys ist eine natürliche Hilfe bei Zahnbeschwerden. Hierzu besorgt man sich ein Stück der Veilchenwurzel im Handel. Die Wurzel bekommt man am Besten in einer Apotheke oder in einer Drogerie. Viele Apotheken oder Drogerien müssen diese aber erst bestellen, sodass man sich schon um eine Veilchenwurzel bemühen sollte, bevor das Kind mit dem Zahnen beginnt.
  • Zur Anwendung gelangt hierbei die ganze Wurzel und nicht etwa nur Abschnitte oder das Pulver, das oftmals auch angeboten wird. Die Veilchenwurzel befestigt man dann am Kleidungsstück des Kindes, sodass dieses bei Bedarf darauf herumbeißen kann. Das Beißen auf der Wurzel wirkt sofort schmerzlindernd. Für diese Wirkung sind ätherische Öle verantwortlich, die zudem noch einen angenehmen Geschmack haben. Der Anteil der Alkaloide unterstützt hier den Prozess des Durchstoßens der Zähne durch das Zahnfleisch. In der Veilchenwurzel sind außerdem noch Schleimstoffe enthalten, die diese Wirkung unterstützen und auch verstärken.
  • Es gibt so gut wie keine Nebenwirkung, wenn man dem Baby die Veilchenwurzel anbietet. Es sei denn, das Kind ist gegenüber der Inhaltsstoffe überempfindlich. Dann sollte man doch eher zu einer Bernsteinkette greifen.

Veilchenwurzel bei Babys – was ist zu beachten?

  • Da es sich bei der Veilchenwurzel um ein natürliches Produkt handelt, sind einige Hygienemaßnahmen zwingend notwendig. Wird die Veilchenwurzel bei Babys regelmäßig eingesetzt oder wenn sie oft in den Schmutz fällt, dann sollte sie unbedingt für fünf Minuten in kochendem Wasser ausgekocht werden. Ansonsten ist die Veilchenwurzel hervorragender Nährboden für Mikroorganismen.
  • Beim Auskochen können natürlich einige der Inhaltsstoffe verloren gehen, sodass man dies nicht zu oft tun sollte. Besser ist es hier, sich eine neue Veilchenwurzel für das Baby zu besorgen. Viele Hersteller bieten die Veilchenwurzel mittlerweile in Verbindung mit einer Schnullerkette an, sodass das Baby wählen kann, ob es denn an der Veilchenwurzel beißen möchte oder doch lieber den Schnuller zur Beruhigung nutzt.