Verbindung zwischen Dermis und Epidermis

Die Epidermis ist mit der Dermis verbunden. Diese Verbindung ist enorm wichtig und findet mit Hilfe einer Verzahnung statt. Dabei gibt es Unterscheidungen zwischen Felder- und Leistenhaut.


Die Verbindung zwischen Dermis und Epidermis ist regional unterschiedlich ausgeprägt. Unterschieden werden hier Felder- und Leistenhaut. Die Felderhaut nimmt den größten Teil der Haut ein und zeichnet sich durch polygonale Felder aus, die durch feine Rinnen unterteilt sind. Über Knie und Ellenbogen ist die Verzahnung zwischen Dermis und Epidermis stärker, in der Haut des Augenlids dagegen sehr viel schwächer. Die Ausgänge der Schweiß- und Duftdrüsen treten aus den Feldern als Poren hervor, während Haare und Talgdrüsen in Furchen stehen.

 

Die Leistenhaut
Leistenhaut ist an den Beugeseiten der Finger und Zehen, in Innenfläche von Hand und Fuß zu finden. Es entstehen parallel gerichtete Leisten und Furchen, die genetisch festgelegt sind. Daher ist der Fingerabdruck ein unwiderrufliches Identifizierungsmerkmal des Menschen. In der Leistenhaut ragen zwei Reihen hohe Bindegewebspapillen aus der Dermis in die Epidermisleiste ein, somit ist die Haut an den Stellen besonders flexibel. In der Leistenhaut fehlen Haare, Talg- und Duftdrüsen. Der Unterschied zwischen Felder- und Leistenhaut lässt sich auch ohne Mikroskop leicht erkennen, während die Handinnenflächen von Linien durchzogen sind, ist auf den Handaußenflächen die Einteilung kleiner Felder erkennbar.