Verdauungsprobleme durch Babybrei

Verdauungsprobleme des Babys können unter anderem mit Vollkornprodukten behandelt werden. Der Darm des Kindes ist in der Anfangszeit noch sehr empfindlich und reagiert daher mit der Gegenwehr.


Säuglinge reagieren bezüglich ihres Stuhlgangs noch sehr empfindlich auf verschiedenste Nahrungsbestandteile. Deswegen schmeckt Erwachsenen der Babybrei meistens nicht, da sie gerade was Gemüsebreis angeht, eher geschmacksneutral ist. In der Regel werden Gewürze und zu viel Salz weitestgehend vermieden, um den Darm des Säuglings nicht zu reizen.

 

Verdauungsprobleme bekämpfen
Generell gilt, Getreide hat immer einen guten Einfluss auf das Verdauungssystem. Hat das Baby Durchfall, kann ein naturbelassener Bio-Reiszusatz bei Säuglingen meist stuhlfestigend wirken. Bei Verstopfungen lockert Biohirse oder auch Biosoja den Kot des Babys. Diese Getreide werden einfach in den normalen Schoppen dazugegeben und an den Säugling verfüttert. Auch Reis, Karotten, Bananen als auch geriebene Äpfel können den Stuhlgang wieder verhärten.

 

Milchzucker bei Säuglingen
Bei Säuglingen, die erst wenige Wochen alt sind, kann man dem Schoppen auch Milchzucker hinzufügen. Dieser bewirkt schon nach zwei Tagen eine Besserung. Allerdings muss die Dosierung genaustens beachtet werden. Wenn Sie sich unsicher sind, wie viel Milchzucker Sie ihrem kleinen Säugling geben dürfen, beraten Sie sich am besten mit dem Kinderarzt. Bei einer Milchzuckerallergie ist diese Methode natürlich unter keinen Umständen anzuwenden.

Werden die Verdauungsprobleme allerdings nicht besser, sollten Sie schleunigst zu ihrem Kinderarzt gehen. Denn nur eine ärztliche Untersuchung und die anschließende Therapie können in Notfällen wirklich helfen.