Verlauf der Asthma Therapie

Je nach Schweregrad wird der behandelnde Arzt eine individuelle Asthma Therapie beginnen. Neben den konservativen Medikamenten können auch Pflanzen zum Einsatz kommen.


Die Asthma Therapie sollte immer in einer Kombination von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Medikamenten bestehen. Alternative Medikamente existieren zurzeit nicht. Sollten Sie dennoch verschiedene Medikamente, speziell aus der alternativen Heilkunde, ausprobieren wollen, informieren Sie ihren Arzt darüber (mögliche Wechselwirkungen!) und nehmen Sie weiterhin die konservativen Medikamente ein.

Kombination der Wirkstoffe
Die Therapie von Asthma der ersten Stufe kann unter Umständen, die nur durch Ihren Arzt zu beurteilen ist, lediglich aus bronchienerweiternden Beta-2-Mimetika bestehen. Bei Asthma höheren Grades muss auf jeden Fall eine Dauertherapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen erfolgen. Dabei sollte man beachten, dass Medikamente zum Inhalieren im Allgemeinen besser wirken und weniger Nebenwirkungen zeigen, als Arzneien in Tablettenform. Nur für den Notfall sind kurzwirksame Beta-2-Mimetika gedacht, da sie bei häufiger Anwendung Nebenwirkungen wie Herzrasen hervorrufen können.
 
Zielsetzung
Ziel der Asthma Therapie ist es, dass der Patient beschwerdefrei leben kann und dafür so wenige Medikamente wie möglich benötigt. Dies bedeutet für den Patienten, dass er, ist er seit mehr als drei Monaten beschwerdefrei, weniger Medikamente einnehmen muss. Der Arzt wird anfangen die Dosierung Schritt für Schritt zu reduzieren, ohne dass erneut Symptome auftreten. Anders herum muss die Dosierung der Medikamente erhöht werden, wenn Asthmabeschwerden erscheinen, die Lungenfunktion beeinträchtigt ist oder die Notfallmedikamente mehrmals am Tag eingenommen werden müssen. Leider ist Asthma der Stufe IV normalerweise nicht vollständig unter Kontrolle zu bekommen.