Verschiedene Hochschularten

Neben der Entscheidung, welches Studienfach man wählt, muss man sich auch Gedanken über die verschiedenen Hochschularten machen.


Um sich frei zwischen den verschiedenen Hochschularten entscheiden zu können, muss man das Abitur, die Allgemeine Hochschulreife, gemacht haben. Mit der Fachhochschulreife darf man beispielsweise nicht ohne Weiteres an Universitäten studieren und die fachgebundene Hochschulreife erlaubt das Studium nur bestimmter Fächer, dies allerdings auch an Universitäten.Die verschiedenen Ausbildungsstätten bieten unterschiedliche Möglichkeiten der Ausbildung hinsichtlich des späteren Berufs.

Universitäten
Universitäten bieten ein breites Fächerangebot. Sie sind meist größer als Fachhochschulen, aber weniger praktisch orientiert. Sie ermöglichen die Promotion und einen Werdegang in Lehre, Forschung sowie freier Wirtschaft. Bestimmte Universitäten besitzen eine spezielle Ausrichtung und bezeichnen sich dann als beispielsweise Technische Universität (TU). Die Bundeswehr Universitäten bilden einen zusätzlichen Anlaufpunkt um zu studieren. Sollte man kein Abitur haben, gibt es verschiedene Möglichkeiten über Zusatzprüfungen trotzdem an einen Studienplatz zu gelangen.
 Fachhochschulen
Fachhochschulen sind wesentlich praxisorientierter ausgerichtet und fordern innerhalb ihres Studienplans auch Praxissemester von den Studierenden. Wer sich für ein Studium an einer Fachhochschule entscheidet, muss meist auch ein entsprechendes Vorpraktikum ablegen.

Duales Studium
Eine weitere Möglichkeit des Studiums unter den verschiedenen Hochschularten bieten die dualen Hochschulen. Hierbei schließt man einen Vertrag mit seiner jeweiligen Ausbildungsfirma ab. Diese Studienform vereint so eine parallel laufende theoretische Ausbildung durch Seminare an den Universitäten mit einer gleichzeitig stattfindenden betrieblichen Ausbildung, die von der Firma auch vergütet wird.

Kunst, Kirche und Staat
Musisch-künstlerische Hochschulen legen meist neben dem Schulabschluss vermehrt Wert auf die künstlerische Eignung. Daher führt hier der Weg zu einem Studienplatz nur über bestandene Aufnahmeprüfungen. Kirchliche Hochschulen eignen sich für Menschen, die später gern bei der Kirche arbeiten möchten. Wichtig kann unter anderem die Konfession sein, damit man ein Studium überhaupt erst aufnehmen darf.
Wer in der öffentlichen Verwaltung eine Tätigkeit ausführen möchte, muss interne Fachhochschulen des Bundes und der Bundesländer besuchen. Darunter zählen dann Jobs bei der Polizei, Finanzverwaltung oder auch der Sozialversicherung. Auch müssen neben dem Besuch der entsprechenden Fachhochschule Praktika in den einzelnen Behörden gemacht werden.