Verstauchung - Kühlen, ruhigstellen und hochlagern

Bei der Verstauchung eines Gelenks, tritt meist eine Gelenkschwellung und eine Einschränkung der Beweglichkeit ein. Meist hilft nur ruhigstellen, hochlegen und kühlen


Die Ursachen einer Verstauchung liegen in einer plötzlichen und gewaltsamen Überdehnung des Gelenks. Hierbei wird das normale Bewegungsausmaß kurzfristig überschritten.

 

Mögliche Schäden

In erster Linie sind Knie- und Sprunggelenke von Verstauungen betroffen. Ist dies der Fall, kommt es zu einer Beschädigung der Bandansätze, bei der auch das umliegende Nervengewebe und die Blutgefäße verletzt sein können. Auch Schäden an Knochen- und Knorpelteilen begleiten Verstauchungen sehr häufig.

Bei einer Verstauchung ist der Schmerz meist nicht genau in dem betroffenen Gelenk lokalisierbar. Eine Gelenkschwellung und eine Einschränkung der Beweglichkeit treten ebenfalls bei einer Verstauchung auf. Auch kommt es zu einem erhöhten Wärmeempfinden des Patienten an betroffener Stelle. Wenn auch Blutgefäße bei der Verstauchung gerissen sind, kann sich ein Bluterguss bilden. Im medizinischen Fachausdruck spricht man bei einer Verstauchung von einer Distorsion.

 

Verstauchung behandeln
Die Behandlung einer Verstauchung erfolgt durch mehrere Faktoren. In erster Linie ist das Gelenk für drei Wochen ruhig zu halten und Belastungen durch andere Bewegungsabläufe sind zu vermeiden. Das Kühlen des verstauchten Gelenks ist immer eine hervorragende Maßnahme, um eine eventuelle Schwellung einzudämmen. Auch sollte das Gelenk hochgelagert werden, damit es zu keinen unnötigen Blutstauungen kommt. Dies verhindert auch die Bildung von Blutergüssen.

Parallel sollte sich ein Arzt vergewissern, dass keine Bänder gerissen sind. Das vollständige Abheilen einer Verstauchung benötigt sehr viel Zeit. Vor einer Neubelastung sollte daher die Verstauchung gut abgeheilt sein, damit Bänder und Kapselteile nicht erschlaffen.