Früher sah man Bandanas eher auf den Köpfen von Bikern, die sie unter ihrem Motorradhelm trugen oder lässig um den Hals gebunden zeigten. Mittlerweile erfreut sich das kleine Tuch jedoch immer größerer Beliebtheit und wird inzwischen als trendiges Accessoire auf dem Kopf, um den Hals oder an den Armen gezeigt. Wer sein Bandana Kopftuch jedoch lässig in der Gesäßtasche trägt, sollte aufpassen nicht missverstanden zu werden.
Kleine Definition
Bandanas stammen ursprünglich aus Indien. Das Wort Bandana ist aus dem Hindi entlehnt und bedeutet dort schlicht und ergreifend „binden“. Die typischen Tücher sind 60 mal 60 Zentimeter groß und in den verschiedensten Farben erhältlich. Größtenteils werden Bandanas als Kopftuch getragen, das im Nacken zusammen gebunden wird. Viele tragen das Bandana Kopftuch inzwischen als Accessoire auch um den Hals, wo es locker zusammen gebunden wird, oder als Armband um das Handgelenk. In der Schwulenszene werden die Bandanas in der Gesäßtasche getragen, um so die sexuellen Vorlieben des Trägers zu zeigen. Wer sich also dazu entscheidet, sein Tuch in der Hosentasche zu tragen, sollte aufpassen nicht missverstanden zu werden. Auch Krebspatienten, die nach einer zermürbenden Chemotherapie ihr Kopfhaar verloren haben, wählen gerne ein Bandana als Kopfbedeckung. Das Tuch sorgt durch die verwendete Baumwolle für ein angenehmes Tragegefühl und kann nicht einfach herunterrutschen. Außerdem lässt die Baumwolle eine Luftzirkulation zu, sodass der Kopf zwar warm gehalten wird, aber dennoch keine unangenehme Hitze auf der Kopfhaut entsteht.
Bandana Kopftuch binden
Wenn Sie das Bandana als Kopftuch tragen möchten, sollten Sie wissen, wie man es richtig bindet. Breiten sie das quadratische Tuch vor sich aus und klappen Sie eine Spitze des Tuches so nach innen, dass es den Mittelpunkt des Tuches berührt. Legen Sie nun das Tuch mit der eingeklappten Seite auf den Vorderkopf. Die langen Enden hängen nun links und rechts am Kopf herunter. Wenn Sie den Kopf leicht nach vorne beugen, gelingt das Binden am einfachsten. Ziehen Sie die beiden langen Enden des Tuches nun im Nacken zusammen und achten Sie dabei darauf alle Haare, die später unter dem Tuch verschwinden sollen, bereits unter dem Tuch zu fixieren. Knoten Sie die beiden Enden im Nacken fest zusammen. Der nun auf dem Kopf verbliebene „Zipfel“ wird ebenfalls in den Nacken gezogen. Knoten Sie die beiden Enden nochmals zusammen, jedoch liegt der „Zipfel“ dieses Mal unter dem zweiten Knoten und wird so zwischen den beiden Knoten fixiert.
Weitere Möglichkeiten
Sie können das Bandana auch mehrmals diagonal falten, so dass Sie es als Stirnband auf dem Kopf tragen können, um lästige Haare nach hinten zu binden. Locker um den Hals gebunden wird das Bandana ebenfalls gerne verwendet. Falten sie das Tuch einmal in der Mitte, sodass ein Dreieck entsteht, und knoten es dann im Nacken zusammen. Sie können das Bandana aber auch als Armband tragen. Wickeln Sie es sich um das Handgelenk und fixieren es mit einem Armreif oder einer Armbanduhr, so sparen Sie sich einen Knoten und das Bandana kann nicht verrutschen.