Vitamin D durch Sonnenlicht

Gerade in den Wintermonaten kann es durch Mangel an Sonnenlicht leicht zu einem Vitamin D Mangel kommen


Vitamin D wird selbst vom Körper mithilfe von Sonnenlicht (UV-B-Strahlung) gebildet. Es ist also eigentlich kein Vitamin sondern ein Hormon, denn die Definition eines Vitamins ist, dass es nicht vom Körper hergestellt werden kann sondern mit der Nahrung aufgenommen werden muss. Vitamin D ist in unserem Körper für die Konzentration des Kalziums und Phosphorspiegels im Blut und in den Knochen zuständig. Es senkt den Blutdruck, stärkt das Abwehrsystem und ist am Aufbau der Muskeln und des Nervennetzes beteiligt. Ein Mangel an Vitamin D kann in der Kindheit zu Rachitis, im Alter zu Osteoporose führen.

Vitamin-D-Mangel im Winter
In Europa ist ein Vitamin-D-Mangel im Winter und bei alten Menschen häufig. Zwar braucht der Körper nur circa 15 Minuten Sonnenlicht auf Gesicht und Händen, aber wir halten uns immer mehr in Häusern auf, hinzu kommt, dass alte Haut von sich aus nicht mehr soviel Vitamin D produzieren kann. Mögliche Mängelzustände können aber mit der Ernährung ausgeglichen werden. Vitamin D ist beispielsweise in Fisch, Ei, Leber und Milch enthalten, alternativ kann man auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen. Die tägliche Dosis Vitamin D, die man zusätzlich zu sich nehmen sollte, wird zurzeit noch diskutiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt aktuell eine Zufuhr von zehn Mikrogramm für Säuglinge und über 65-jährige, für Kinder und Erwachsene fünf Mikrogramm pro Tag. Diese Angaben wurden für Menschen gemacht, die sich kaum im Freien bewegen. Man sollte also auch im Winter öfter einmal an die frische Luft gehen und einen kleinen Spaziergang von 15 bis 30 Minuten unternehmen. Das hält fit und die Knochen und Zähne bleiben gesund.