Volleyball spielen - Voller Einsatz ist gefragt

Beim Volleyball spielen ist ganzer Mannschaftseinsatz gefragt.


Der Teamsport Volleyball fand seinen Ursprung in den USA. Zwei Mannschaften a sechs Spieler treten gegeneinander an. Das Spielfeld im Volleyball ist durch ein Netz getrennt, das eine Mindesthöhe von 2,35 Meter nicht unterschreiten darf.

  • Die exakte Höhe des Netzes kann in den verschiedenen Ligen variieren. Die Schlagweise beim Volleyball spielen definiert sich vor allem in das so genannte „Pritschen“ und „Baggern“.

 

Wichtige Grundtechniken

  • Ausschlaggebend für diese Bezeichnung ist jeweils die Haltung der Hände. Beim Pritschen wird der Volleyball über dem Kopf mit beiden Händen anvisiert und durch einen leichten Druck in die gewählte Richtung gespielt. Dabei werden die Finger gespreizt und zu einem Halbkreis geformt. Vorzugsweise wird beim Pass-Spiel gepritscht.

 

  • Zum Baggern werden beide Arme aneinander liegend ausgestreckt. Die Arme müssen die durchgesteckte Haltung bewahren und dürfen sich durch den Druck des Aufpralls nicht biegen lassen. Der Ball muss auf den Unterarmen aufkommen und wird durch die Hebewirkung und den Grad des Aufkommens in eine andere Richtung weitergeleitet.

 

  • Ein weiterer Spielzug im Volleyball ist das Blocken. Die Netzspieler versuchen den Ball erst gar nicht in die eigene Spielfeldhälfte kommen zu lassen. Mit einer ähnlichen Handhaltung wie beim Pritschen wird der Ball im Sprung am Netz abgeblockt.

 

Wechselnde Chancen

  • Das Spiel beginnt mit dem Aufschlag, der im Rotationsverfahren erfolgt. Die Spieler wechseln bei jedem Aufschlag im Uhrzeigersinn die einzelne Position. Aufschlag hat immer das Mannschaftsmitglied, das auf Position Eins (an der Außenlinie des hinteren Teils im Spielfeld) steht.

 

  • Begeht die aufschlagende Mannschaft einen Fehler, erhält die Gegenmannschaft das Aufschlagsrecht. Jede der beiden Mannschaften kann sich pro Satz zwei Auszeiten von jeweils 30 Sekunden nehmen.

 

Punktevergabe

  • Beim Volleyball spielen wird der Sieg nach Sätzen bestimmt. Das Ziel der Mannschaft ist drei Sätze zu gewinnen. Ein Satz gilt als gewonnen, wenn es einer der beiden Mannschaften zuerst gelingt, auf mindestens 25 Punkte zu kommen. Dabei ist ein Vorsprung von zwei Punkten zu berücksichtigen.

 

  • Ein Punkt wird erreicht, in dem die Mannschaft den Volleyball im Spielfeld des gegnerischen Teams auf dem Boden aufkommen lässt. Wird der Ball jedoch von einem Mitglied der gegnerischen Mannschaft gespielt, dürfen nur zwei weitere Spielzüge folgen, um den Ball wieder in das gegnerische Spielfeld zu bringen. Jedem Team stehen somit drei Spielzüge oder Ballberührungen zu.

 

Sommervariante

  • Eine beliebte Variante im Sommer ist Beachvolleyball. Da der sandige Boden den Schwierigkeitsgrad erhöht, wird das Spielfeld verkleinert. Im Gegensatz zum Hallen-Volleyball besteht das Team aus maximal zwei Mitgliedern.