Vom Studium zum ersten Job - So gelingt der Einstieg

Zwei Drittel seines Lebens verbringt man mit Arbeiten. Ein Studium ist der erste Schritt in Richtung Traumjob. Doch nach dem Studium fällt nicht jedem Absolventen der Übergang ins Berufsleben leicht. Hilfreich gibt hilfreiche Tipps.


Über den Beruf definieren sich die Menschen, arbeitet man doch zwei Drittel seines Lebens. Deshalb entscheiden sich immer mehr junge Menschen für ein Studium an einer Hochschule. Doch nicht immer gelingt nach dem Studium der Berufseinstieg reibungslos. Das Team von Hilfreich hat auf den folgenden Seiten hilfreiche Tipps zusammengestellt, mit denen der Übergang  von der Bibliothek ins Büro sicherlich gelingt.

 

Früh bewerben
Die Berbungszeit beginnt keineswegs erst mit der Aushändigung des Abschlusszeugnisses Ihrer Universität. Bereits sechs Monate vor Abschluss sollten Sie Ihre aktive Bewerbungsphase beginnen. So zeigen Sie potentiellen Chefs, dass eine Doppelbelastung für Sie kein Fremdwort ist und beweisen zudem Organisationstalent.

 

Frauen und Karriere
Auch wenn Frauen heute weitaus mehr Emanzipation genossen haben, stellen sich doch viele Frauen die Frage: Karriere oder Familie? Einige antworten mit „Beruf und Familie“, andere sehen die Erziehung der Kinder als ihre Bestimmung an und der Vater tritt in die traditionelle Rolle des Ernährers. Fakt ist, Vollzeitväter und ein umfangreiches Kinderbetreuungsangebot öffnen auch Frauen mit Kindern den Weg der Karriere. Ebenso darf man die finanzielle Unterstützung des Staates – egal ob alleinerziehend oder als Paar – nicht außen vor lassen.

Berufswunsch
Um unter all den verschiedenen Berufstätigkeiten das für Sie richtige Berufsfeld auszuwählen, sollten Sie Ihre Talente und Ihre persönlichen Interessen verbinden. Studiumsbegleitende Praktika in verschiedenen Fachbereichen helfen, konkrete Erfahrungen zu sammeln, sowie Neigungen zu erkennen. Nutzen Sie hierfür die Semesterferien. Sind Sie noch unschlüssig, kann auch ein Beratungs- und Informationsgespräch bei der Agentur für Arbeit in der Berufswahl weiterhelfen.

Bildungschancen
Ist der Berufswunsch gefestigt, steht einem die Aufnahme der speziellen Ausbildung bevor. An den Universitäten und Fachhochschulen steht Ihnen ein breit gefächertes Angebot unter Voraussetzung verschiedener Qualifikationen zur Verfügung. Doch wer finanziert die benötigte Bildungszeit? Zum einen sind die Eltern dazu verpflichtet, die erste Berufsausbildung des Kindes zu bezahlen, zum anderen unterstützt auch der Staat. Kindergeld, Unterhalt und Berufsausbildungsbeihilfe sind Formen der Finanzierung. Auch bei einem Berufswechsel und der beruflichen Weiterbildung kann man unter bestimmten Voraussetzungen mit staatlicher Hilfe rechnen.

Beruf und Familie
Heute lassen sich Beruf und Familie verbinden. Einfach gestaltet sich dies allerdings nicht, wenn Sie sich nach mehr Zeit mit ihren Kindern sehnen. Finanziell wird man jedoch mit dem Kindergeld, Kinderzuschlag und absetzbaren Betreuungskosten staatlich unterstützt. Wer berufstätig und alleinerziehend ist, sollte Zeitpläne einhalten und umsetzen können. Wer in seinem Beruf aufgeht, muss nicht gleich die Familie vernachlässigen. Wer sich der Kindererziehung widmet, ist nicht automatisch aus der Berufswelt verschwunden. Mit Planungsgeschick ist vielleicht nicht alles möglich, aber mehr als der erste Eindruck vom Verbinden von Beruf und Familie erweckt.