Von Rauchzeichen zur Festnetzflatrate: Telekommunikation

In der Telekommunikation ist in den letzten Jahren einigies passiert. Es war ein langer Weg bis zum Mobiltelefon, des unbegrenzten Telefonierens im Festnetz und schneller Internetverbindungen.


Begonnen hat in der Telekommunikation alles mit Rauchzeichen. Ein großer Fortschritt war da schon die Fackeltelegrafie, die etwa im fünften Jahrhundert vor Christus verwendet wurde. Normale Telegrafen folgten ab dem Jahr 1816. Das erste Telefon folgte kurz danach im Jahr 1876. Entwickelt wurde es von Alexander Graham Bell. Von da an war die weitere Entwicklung kaum noch aufzuhalten.

 

Rasante Entwicklung

  • 1881 wurde das erste Berliner Fernsprechamt gegründet – mit genau acht Teilnehmern, doch immer mehr kamen hinzu. Ab 1923 konnte man dann schließlich selbst wählen und ohne das freundliche Fräulein vom Amt den gewünschten Gesprächspartner erreichen. 

 

  • 1987 wird ISDN das erste Mal in Europa getestet, 1998 verliert die Deutsche Telekom dann schließlich sein Monopol. Das erste Mal gibt es auf dem Gebiet der Telekommunikation einen freien Wettbewerb. 

 

  • Ab 2001 sorgen Glasfaserkabel für einen schnellen Datenaustausch und somit für eine exzellente Internetverbindung.

 

Telefonieren immer billiger

  • Der Monopolverlust brachte viele Anbieter hervor, die sich gegenseitig einen großen Konkurrenzdruck aussetzten – und den Kunden immer günstigere Telefongespräche und niedrigere Internet Kosten boten.

 

  • Viele Anbieter lockten Kunden mit sogenannten Call-by-Call-Angeboten. Vor jedem Anruf muss man also eine Vorwahl wählen und kann so zu den günstigen Tarifen der Anbieter telefonieren. 

 

  • Natürlich ist auch ein Vertragsabschluss mit einem Anbieter möglich, hierbei kann man aber oft nicht mehr auf die Call-by-Call-Angebote anderer Telefonanbieter zurückgreifen. Das ist in den meisten Fällen jedoch sowieso nicht notwendig, da die Verträge oft eine Telefonflatrate vorsehen, also einen Festpreis, den man monatlich entrichtet, egal wieviel man telefoniert.

 

Heute unentbehrlich: Das Handy

  • Noch mehr hat jedoch das Aufkommen des Mobiltelefons die Telekommunikation revolutioniert. Wurde man am Anfang noch schief angeschaut, wenn man auf öffentlichen Plätzen telefonierte und über private Dinge sprach, ist dies zum Alltagsphänomen geworden. Im Bus oder der Bahn, im Kaufhaus oder auf der Straße – überall wird telefoniert. 

 

  • Schließlich ist man ja auch überall erreichbar und kaum jemand mag darauf verzichten. Die Handydichte ist in Deutschland europaweit fast die höchste: Auf hundert Bürger kommen sage und schreibe 104 Mobilfunkverträge oder Handy-Guthaben. 

 

  • Und die Handys werden reichlich genutzt. Allein im Jahre 2006 verschickten die Deutschen 22,5 Milliarden SMS und telefonierten 57 Milliarden Minuten.