Wenn Verstorbene in Träumen erscheinen, kann das mehrere Ursachen haben, die von Erlebnissen des Träumers abhängen.
Allgemein wird nicht nur in Europa, sondern auch in einigen anderen Kulturen angenommen, "von Verstorbenen träumen" bedeutet frohe Nachrichten und die Erfüllung lang gehegter Hoffnungen, vielleicht auch meist unerwartete Hilfe oder Rettung aus schwieriger Situation bringt. Doch meistens ist es schwierig, eine allgemein gültige Erklärung abzugeben, wenn Menschen von Verstorbenen träumen. Denn oft ist dieser Traum und das Seelenleben des Träumers sehr individuell.
Träume von Verstorbenen haben oft einiges gemeinsam
- Sie sind viel stärker ausgeprägt und gefühlsintensiver als gewöhnliche Träume. Allerdings sind sie meist nicht angsteinflösend.
- Die erschienen Toten haben eine neutrale oder gar positive Haltung, sind ausgelassen, obwohl sie eventuell zu Lebzeiten gelitten hatten. Manchmal kommt es sogar vor, dass sie jünger sind als zum Todeszeitpunkt.
Es gibt mehrere Erklärungen, warum Menschen von Verstorbenen träumen
- Das Erscheinen eines Verstorbenen im Traum kann bedeuten, dass man einen geliebten Menschen, der einen verlassen hat, nicht gehen lassen will, weil man noch zu sehr an ihm hängt und unter dem Verlust leidet. Das Unterbewusstsein versucht in Träumen dem Verstorbenen wieder nahe zu sein.
- Eine andere Erklärung kann auch sein: der Traum verweist den Träumer darauf, welche Werte und Botschaften der Verstorbene dem Träumer zu Lebenzeiten vermittelt hatte. Das Unterbewusstsein des Träumers ruft sie sich auf diese Weise in Erinnerung.
- Von Verstorbenen träumen auch manchmal Menschen, die noch nicht mit den jeweiligen Toten abgeschlossen haben. Es stehen, nach Ansicht des Träumers, noch unerledigte Dinge oder unausgesprochene Worte im Raum.
- Es gibt ebenfalls die Annahme, dass Menschen von Verstorbenen träumen, wenn die Seele der jeweils verstorbenen Person keine Ruhe findet, da sie sich Sorgen macht um einen geliebten Menschen aus ihrer Lebenszeit. Doch dies ist eine Glaubensfrage.
- Hilfreich kann es sein - besonders bei wiederkehrenden Träumen - diese niederzuschreiben. Hierbei ist es ratsam, nicht auf Satzstellung, Rechtschreibung oder sonstiges zu achten, sondern flüssig und erst einmal ohne lange darüber nachzudenken, alles, was noch im Gedächtnis haften geblieben ist, aufzuschreiben. Ein Notizblock und Schreibstift sollten hierfür gleich in der Nähe bereitstehen.