Vordruck Testament: Inhalt und Regeln

Der letzte Wille sollte stets so genau wie möglich formuliert sein, um spätere hässliche Erbstreitigkeiten zu vermeiden. Mithilfe des Vordruck Testament finden Sie die richtigen Worte.


Wer sein Leben lang hart für sein Vermögen gearbeitet hat, der möchte auch, dass nach seinem Ableben sein Geld in die richtigen Hände kommt. Auch wer eine Familie hat, der möchte sie finanziell versorgt zurücklassen, im Falle eines Unfalls oder Unglücks. Darum ist die beste Möglichkeit seinen letzten Willen kundzutun ein Testament.

Der letzte Wille – der Anwalt hilft
Wer beim Verfassen seines letzten Willens keinen Vordruck Testament zur Hand hat, der geht am besten zum Notar seines Vertrauens. Dort teilt man schriftlich oder mündlich seine Wünsche für den letzten Willen mit und der Notar wird dann das Testament aufsetzen und bei der Formulierung hilfreich zur Seite stehen. Notare bewahren Testamente auf und sorgen für die Einhaltung des letzten Willens nach dem Tod des Erblassers. Ein Testament, welches man beim Notar verfasst, wird auch öffentliches Testament genannt, da es vom Notar beglaubigt wird.

Das Berliner Testament
Eine bei Eheleuten besonders beliebte Form des letzten Willens, ist das Berliner Testament. Stirbt einer der Ehegatten, so erbt der andere Ehepartner das Vermögen. Dadurch ist das Berliner Testament die ideale Form der Absicherung des Ehepartners und wird deshalb auch Ehegattentestament genannt. Beispiele dieser Art des letzten Willens sind im Internet zu finden, Sonderfälle wie eine Scheidung können beim Berliner Testament zusätzlich berücksichtigt werden.

Der Vordruck Testament – Hilfe beim Selbstverfassen
Wer beim letzten Willen auf Hilfe verzichten will, der kann ebenso das handschriftlich geschriebene Testament wählen. Hierbei kann er auf den Vordruck Testament hilfreich bauen, denn das Internet zeigt jedem auf einschlägigen Seiten, wie man seinen letzten Willen richtig formulieren kann. Einzige Bedingung für die spätere Anerkennung ist die handschriftliche Niederschrift dieses wichtigen Schriftstückes. Zudem darf die Unterschrift, der Ort und das Datum niemals vergessen werden. Bei gemeinschaftlichen Testamenten müssen die Unterschriften von allen Erblassern vorhanden sein.