Der Garten ist ein Spiegel dessen, der ihn anlegt. Sie haben einen schönen Vorgarten gestaltet und möchten jetzt einen genauso individuellen Zaun anfertigen? Holz ist ein wunderbarer Werkstoff mit dem es sich gut gestalten lässt. Mit einigen Grundlagen sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ein Vorgartenzaun aus Holz kann hier ein schöner Ausdruck Ihrer Ideen sein.
Welche Art Vorgartenzaun soll es sein?
Geht man zu den Ursprüngen des Zaunbaus zurück findet man bei den ältesten Zauntypen Flechtzäune und Staketenzäune. Flechtzäune bieten viel Sicht- und Windschutz. Die niedrigen Jägerzäune sind in Deutschland beliebt und schaffen eher eine optische Begrenzung als dass sie wirklich am Betreten des Grundstücks hindern, ein stabiler Lattenzaun setzt andere Akzente. Individuell gestalten lassen sich alle diese Zaunarten
Der Staketenzaun
Der Staketenzaun besteht aus einzelnen dünnen Hölzern, die mittels Draht oder Seil miteinander verbunden sind. Ein klassisches Material dafür ist unbehandeltes Kastanienholz.
Das schöne an dieser Zaunform ist die Unregelmäßigkeit der Staketen und die Flexibilität der Gestaltung. Der Zaun wird mit einigen fest im Boden verankerten Pfosten verbunden und kann ansonsten in Kurven, Spiralen Wellen oder auch einfach und schlicht gerade verbaut werden. Als Vorgartenzaun eignet sich der Staketenzaun gut, da er genügend Einblicke lässt, trotzdem aber gut nach außen hin abgrenzt.
Lattenzäune
Bei einem Lattenzaun werden die Latten auf Querstreben genagelt die mit festen in der Erde verankerten Pfosten verbunden sind. Hier ist es durch die feste Konstruktion mittels Querstreben nicht mehr möglich Kurven zu schaffen, der Lattenzaun wirkt gleichmäßiger. Auch hier kann man beim Selbstbau seine Kreativität frei walten lassen. Werden die Latten gleichmäßig angenagelt entsteht ein solider ordentlicher Zaun. Wählt man unterschiedlich große und unregelmäßig geformte Latten, die man unter Umständen am oberen Ende noch mit Schnitzereien versieht, erhält man ein sehr individuelles Ergebnis.
Flechtzäune
Sehr individuell gestalten lassen sich auch Flechtzäune. Sie bieten, je nach Flechtart und Zaunhöhe, größtmöglichen Wind- und Sichtschutz. Es lassen sich beim Flechten aber auch gewollt Lücken und Einblicke in ihrem Vorgartenzaun gestalten. Um einen Flechtzaun herzustellen werden auch zunächst Pfosten fest im Erdreich verankert. Um diese Pfosten herum wird später mit einem biegsamen Material, sehr gut eignet sich hier Weide, geflochten. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Pfosten des Zaunes nicht zu dick gegenüber dem Flechtmaterial wirken und nicht zu weit voneinander entfernt stehen. Ob nun gleichmäßig zwischen den Pfosten geflochten wird oder ob bewusst Lücken und Einblicke gestaltet werden bleibt dem Zaunbauer überlassen. Sehr individuelle Flechtzäune entstehen, wenn Gegenstände wie zum Beispiel Ton- oder Glaskugeln in den Zaun eingearbeitet werden. Dies kann geschehen, indem sie entweder auf die Pfosten gesteckt oder gefädelt werden oder auf das Flechtmaterial aufgezogen werden.