Vorsorge Gebärmutterhalskrebs

Um das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, zu verringern, wird Frauen ab 20 Jahren wird eine Vorsorgeuntersuchung einmal im Jahr empfohlen.


Frauen ab 20 Jahre sollten einmal im Jahr eine Routineuntersuchung zur Vorsorge beim Gynäkologen durchführen lassen. Denn die Früherkennung erhöht die Heilungschancen beim Gebärmutterhalskrebs um ein Vielfaches und zeigte sich in den letzten Jahren als wirksamste Methode gegen den Gebärmutterhalskrebs.

Untersuchung beim Frauenarzt
Bei einer Vorsorgeuntersuchung ertastet der Gynäkologe die Gebärmutter und den Muttermund über die Bauchdecke ab. Auch das Gewebe um den After wird genauer untersucht. Neben dieser körperlichen Untersuchung entnimmt der Arzt auch einen Zellabstrich aus der Gebärmutter und dem Muttermund. Dieser wird im Labor auf bösartige Veränderungen untersucht. Um den Abstrich zu entnehmen führt der Frauenarzt ein Spekulum in die Vagina ein, mit dem er anschließend den Muttermund dehnen kann. Nun entnimmt er anhand eines Wattestäbchens oder eines sonst geeigneten Instruments eine Probe zur näheren Untersuchung.

Eventuelle Warnsignale
Da der Gebärmutterkrebs in der Entstehungsphase keine Beschwerden verursacht, ist es um so wichtiger, dass Frauen eventuelle Symptome, die auf ein Karzinom hindeuten erkennen können. Diese sind Blutungen nach dem Sex oder sportlichen Aktivitäten wie Radfahren oder Reiten. Auch harter Stuhlgang kann nicht nur durch eine Verstopfung hervorgerufen werden, sondern ein Indiz für einen wachsenden Tumor sein. Jedoch sollten Sie bei einer Blutung nicht gleich in Panik geraten. Manchmal führen auch gutartige Veränderungen in der Gebärmutter zu solchen Symptomen. Dennoch sollten Sie sich im Interesse Ihrer eigenen Gesundheit einer gynäkologischen Untersuchung unterziehen.

HPV-Test
Gebärmutterhalskrebs steht in engem Zusammenhang mit einer Infektion des humanen Papilloma Virus (HPV). Dieses Virus, gegen das es mittlerweile eine Impfung gibt, kann zu bösartigen Veränderungen in der Gebärmutter führen. Dies ist aber kein zwingendes Muss, denn der Großteil der Infektionen heilt von der Frau unbemerkt auch wieder ab. Dennoch bleibt ein Restrisiko, denn manchmal kann eine solche Infektionen erst nach Jahren zu einer Tumorbildung führen. Deswegen wird auch in manchen Fällen ein HPV-Test durchgeführt, um das Risiko einer Gebärmutterkrebserkrankung besser abschätzen zu können.