Vorsorge: Hautkrebs Früherkennung

Hautkrebs Früherkennung kann man durch Selbstuntersuchung und die intensive Beobachtung der Haut in regelmäßigen Abständen betreiben. Zögern Sie bei einem Verdacht nicht, zum Arzt zu gehen


Wie bei den meisten Krebsarten sind auch beim Hautkrebs Vorsorgeuntersuchungen sehr wichtig und erhöhen die Heilungschancen bei einem positiven Befund maßgeblich. Besonders beim Hautkrebs sind bösartige Veränderungen gut ersichtlich und auch tastbar. Daher sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen selbst untersuchen und sich bei der Hautkrebs Früherkennung nicht nur auf Ihren Arzt verlassen.

 

Genau untersuchen

Schauen Sie sich neue Hautveränderungen oder Leberflecke genauer an. Ein Spiegel kann Ihnen bei schlecht einsehbaren Stellen helfen oder eine Person Ihres Vertrauens betrachtet am besten bei Tageslicht Ihren Rücken genauer. Manchmal bilden sich Pigmentmale auch zwischen den Zehen oder den Fingern. Ein sorgfältiger Blick sollte auch an diesen etwas ungewöhnlicheren Körperstellen erfolgen. Denn aus Leberflecken und sonstigen Pigmentveränderungen kann ein bösartiger Leberkrebs erwachsen. Erkennt man diese Veränderung der Haut in einem frühen Stadium, sind die Heilungschancen um ein Vielfaches größer.

 

Auf was Sie bei der Selbstuntersuchung achten sollten
Hautkrebs hat viele Gesichter und kann daher sehr unterschiedlich aussehen. Deswegen müssen auffällige Veränderungen von einem Hautarzt näher untersucht werden. Der Dermatologe kann dann aufgrund weiterer Untersuchung feststellen, ob es sich hier tatsächlich um Hautkrebs handelt. Doch zuerst liefern wichtige Hinweise bei der Selbstuntersuchung weitere Anhaltspunkte, ob ein Leberfleck eventuell verdächtig erscheint und somit abzuklären ist.

Erkennungsmerkmale für Hautkrebs
Eine asymmetrische, ungleiche, nicht kreisförmige oder ovale Form kann auf ein Melanom hindeuten. Sind die Ränder eher rau und nicht eindeutig definierbar, kann dies ein weiterer Hinweis sein. Gerade wenn die Hautveränderung sich nicht vom anderen Gewebe abgrenzt, sondern deren Ränder eher ausfransen, kann dies als Indiz gedeutet werden. Auch die Farbe des Flecks ist bei der Selbstdiagnose zu berücksichtigen. Weißt dieser in sich selbst unterschiedliche Verfärbungen auf, könnte dies ein Merkmal für Hautkrebs sein. Auch sollten Pigmentmale ab einem Durchmesser von 5 mm regelmäßig kontrolliert werden. Weitere Erkennungsmerkmale für Hautkrebs sind anhaltendes Wachstum, Juckreiz und Blutungen.

Was macht der Hautarzt?
Sollten Sie nach einer Selbstuntersuchung einen Verdacht auf Hautkrebs haben, ist es sinnvoll, so schnell wie möglich einen Hautarzt aufzusuchen. Denn ist der Verdacht unbegründet, entlastet sich Ihr Gewissen, handelt es sich allerdings um Hautkrebs kann der Dermatologe eine geeignete Therapie zu Heilung einleiten. Hierzu schaut sich der Arzt die veränderte Stelle der Haut erst einmal mit bloßem Auge an, um es im Anschluss mittels einem Dermatoskop vergrößert betrachten zu können. Ist der Befund negativ, wird ein Foto gemacht, um den Leberfleck bei der nächsten Kontrolluntersuchung mit dem Bild vergleichen zu können. Handelt es sich allerdings um Hautkrebs, müssen sehr schnell weitere Schritte eingeleitet werden.

Hautkrebsrisiko
Mittlerweile ist es bekannt, dass Menschen, die sich oft der natürlichen oder auch künstlichen Sonne im Solarium aussetzen, mit einem erhöhten Hautkrebsrisiko rechnen müssen. Vermeiden Sie daher zu intensives Sonnenbaden und sorgen Sie für einen guten Sonnenschutz. Besonders kleine Kinder sind gefährdet, einen Sonnenbrand zu bekommen. Cremen Sie diese beim Planschspaß im Freibad stets gut ein und schützen Sie die Kopfhaut durch eine geeignete Bedeckung. Denn die Haut vergisst Schädigungen nie und somit kann ein Fehlverhalten beim Sonnen auch erst nach Jahren den gefürchteten Hautkrebs hervorrufen.Vernachlässigen Sie daher die Hautkrebs Früherkennung nicht!