Vorsorge Leukämie - Nabelschnurblut lagern lassen

Die effektivste Art, sich für gegen Blutkrebs abzusichern, besteht in der Lagerung von Nabelschnurblut, aus dem Stammzellen gewonnen werden können.


Bei Leukämie handelt es sich um eine aggressive Krebsform, die das Gleichgewicht von roten und weißen Blutkörperchen zerstört. Es werden mehr Leukozyten gebildet. Diese behindern die normale Blutbildung im Knochenmark. Lebenswichtige Funktionen, die vom Blutkreislauf gesteuert werden, sind maßgeblich eingeschränkt.

Um diesem Geschehen Einhalt zu bieten, wird daher nach einem Spender für eine Knochenmarkstransplantation gesucht. Leider ist Leukämie eine Krebsform, die auch bei Kindern zunehmend auftritt.

Anzeichen für Leukämie
Da bei Leukämie die Zeit ein wesentlicher Faktor für die Heilungschancen ist, ist es wichtig, den Blutkrebs in einem frühen Stadium zu erkennen. Denn Leukämie kann innerhalb weniger Monate zum Tod des Patienten führen. Begleiterscheinungen einer Leukämieerkrankung können daher Symptome wie Blässe, Fieber und Nachtschweiß sein. Auch Atemnot bei kleinster körperlicher Aktivität, erhöhtes Auftreten von Infektionen oder sehr häufiges Nasenbluten können auf Blutkrebs hindeuten. Manchmal kommt es auch zu unerklärlichen Entzündungen oder punktförmigen Blutergüssen auf der Haut. Nicht zuletzt deuten angeschwollene Lymphknoten ebenfalls auf die Erkrankung hin.

Nabelschnurbanken für Säuglinge
Private Nabelschnurbanken empfehlen momentan sorgenden Eltern, das Nabelschnurblut des Neugeborenen einlagern zu lassen. Dies sei eine sinnvolle Vorsorge gegen eine mögliche Leukämieerkrankung im späteren Alter. Von einer biologischen Lebensvorsorge ist die Rede. Allerdings zweifelt die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie die medizinische Notwendigkeit dieser Einlagerung an. Diese argumentiert, dass zwar das Nabelschnurblut dazu dienen könne, Blutstammzellen zu gewinnen. Doch im Falle einer Stammzellentransplantation können die eigenen Stammzellen keine Heilung erzielen. Deswegen wird diese Methode von Experten als äußerst fragwürdig diskutiert.

Vorsorgemaßnahmen gegen Leukämie
Wie bei vielen anderen Krebsarten auch wird in erster Linie auf den Verzicht von Zigaretten hingewiesen. Denn auch das Rauchen kann Leukämie verursachen. Auch Chemikalien können schädlichen Einfluss nehmen und zur Bildung von Blutkrebs beitragen.