Die Wärmetherapie wirkt durchblutungsfördernd und entspannt die Muskeln. Eine Wärmflasche oder ein heißes Bad reichen aus, um die gewünschte Wirkung zu verspüren. Alternativ kann man sich in der Apotheke auch eine Rotlichtlampe kaufen. Durch Infrarotlicht wird das Gewebe erwärmt. Die Wärmetherapie kann man bei Rückenschmerzen anwenden, die durch verspannte Muskeln oder einem Bandscheibenvorfall ausgelöst wurden. Sind die Schmerzen auf eine Entzündung zurückzuführen, werden diese durch Wärme verstärkt. Hier sollte man eine Kältetherapie vorziehen. Geeignete Mittel sind kalte Wickel – beispielsweise ein mit Quark bestrichenes Tuch – oder Eispackungen, wie Kühlelemente oder zerkleinerte Eiswürfel in einem Gefrierbeutel. Kälte kann auch dann angewandt werden, wenn bei Verspannungen und Bandscheibenvorfällen die Wärme nicht wirkt.