Warmwasser durch den Boiler kommt zustande, indem der Boiler warmes Wasser vorrätig erwärmt und für den Gebrauch bereithält. Er ist also ein Warmwasserspeicher im Gegensatz zu einem Gerät, das direkt beim Gebrauch Warmwasser zubereitet. Der Boiler hat den großen Vorteil, dass er nicht nur selbst Wärme erzeugt, um das Wasser zu erwärmen und danach auch warm zu halten, sondern auch warmes Wasser speichert. So kann man das vorrätig gespeicherte Wasser verwenden, ohne darauf warten zu müssen bis das kalte Wasser erwärmt wurde. Das ist nämlich der Nachteil eines Durchlauferhitzers, der nur bei Bedarf Warmwasser erzeugt.
Kosten für den Boiler
Die Anschaffungskosten eines Warmwasserspeichers für einen Privathaushalt sind von der Größe und der jeweiligen Funktionen abhängig und können zwischen 100 € und 300 € liegen. Was die Leistung betrifft, lohnt es sich einen Warmwasser durch den Boiler zu generieren, wenn rund um die Uhr warmes Wasser benötigt wird. Wird das vorrätige Warmwasser nicht häufig genutzt, kommt zu es zu einem erheblichen Wärmeverlust, da das Wasser dennoch automatisch immer wieder angeheizt wird. Den Wärmeverlust kann man dadurch verringern, wenn man das Gerät zum Beispiel nach Feierabend oder wenn man längere Zeit aus der Wohnung geht, ausschaltet. Zudem kann man mit einer Zeitschaltuhr, die eine Erwärmung des Wassers nach einem Zeitraum selbst bestimmt, die Verluste verringern. Dennoch muss man beim Warmwasser durch den Boiler im Vergleich zu alternativen Geräten wie dem Durchlauferhitzer mit höheren Wärmeverlusten rechnen.
Alternativen zum Warmwasserspeicher
Durchlauferhitzer sind Geräte, die nur dann warmes Wasser zur Verfügung stellen, wenn es tatsächlich gebraucht wird. Man muss nur lediglich einige Minuten darauf warten bis das Wasser erwärmt ist. Diese Geräte eignen sich vor allem für Singlehaushalte oder kleine Haushalte, da sie im Vergleich zum Warmwasser durch den Boiler geringere Wärmeverluste produzieren. Da sich die Kosten für Strom und Gas stetig erhöhen, empfiehlt sich eine Kostenberechnung für den eigenen Haushalt mit dem jeweiligen Wasserverbrauch und die Überlegung, ob Warmwasser vorrätig benötigt wird. Denn für die ständige vorrätige Erwärmung wird sehr viel Strom bzw. Gas verbraucht. Somit hat der Verbraucher am Ende nicht nur Kosten für den Wasserverbrauch, sondern auch höhere Kosten für den Energieträger zu zahlen.