Warum das Entscheidungen treffen so schwerfällt

Ist es denn auch richtig, wenn ich mich so entscheide!? Vielen Leuten fällt es das Entscheidungen treffen richtig schwer.


Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum das Entscheidungen treffen einem sehr oft sehr schwerfällt? Bei vielen Menschen tauchen diese Entscheidungsprobleme auf, wenn es um etwas Großes geht, bei anderen, die unter schweren Störungen leiden, können solche Komplikationen auch bei kleinen Dingen wie dem Einkauf oder der Essensauswahl auftauchen. Leidet man nicht an einer schweren psychischen Störung, so gibt es vielerlei Gründe, warum uns wichtige Entscheidungen schwerfallen können. Hier bei Hilfreich haben wir einige von ihnen aufgelistet:

Angst
Wir haben Angst vor den Auswirkungen der Entscheidung und vor der Verantwortung, die dann auf uns zu kommt. Außerdem wissen wie nicht, inwieweit die Entscheidung unser Leben verändern wird und auch davor fürchten wir uns. Wir wälzen in unseren Kopf die Möglichkeiten, was alles schiefgehen könnte. Wir könnten ausgelacht werden, scheitern, nicht genügend Kraft aufbringen, um die Entscheidung zu tragen. Eigenverantwortung ist hier das Stichwort. Niemand kann Ihnen das Entscheidungen treffen abnehmen.

Zu wenig Alternativen
Wenn es nur wenig Möglichkeiten gibt, für die wir uns entscheiden können, fällt uns das Entscheidungen treffen besonders schwer. Vor allen Dingen wenn beide Möglichkeiten nicht die besten sind. Beispiel: Soll ich mich weiter ausnutzen lassen oder mich einer Konfrontation und ihren Folgen stellen? Diese zwei Möglichkeiten, die beide mit negativen Ergebnissen verknüpft sind, lassen uns schwer zu einer Entscheidung tendieren und lösen endlose Diskussionsrunden in unserem Kopf aus. Immer, wenn wir glauben, wir hätten uns entschieden, gibt es trotzdem ein „Ja aber...“, welches hinterhergeschoben wird und uns nie zu einem klaren Entschluss kommen lässt.

Sicherheit
Wir wollen uns hundertprozentig sicher sein, dass die getroffene Entscheidung auch die richtige ist. Ohne diese Sicherheit fällt es uns schwer, sie guten Gewissens zu treffen. Hinterher wollen wir uns nicht vorwerfen, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Hinter solch einer Verzögerung steht der Gedanke, dass es nur richtige und falsche Entscheidungen gibt. Es gibt aber keine solcher polarisierenden Entscheidungen. Außerdem verlangen wir von uns, in die Zukunft sehen zu können, was kein Mensch kann. Deshalb ist es umso törichter, sich nach einer falsch getroffenen Entscheidung selbst anzuklagen und sich Schuldgefühle einzureden.

Überbewertung einer Entscheidung
Wir tun so, als ob von einer Entscheidung unser ganzes Leben abhinge. Klar können auch kleine Entscheidungen dazu führen, dass etwas Schlimmes passiert, aber das ist doch höchst unwahrscheinlich! Demnach ist der Kauf eines Kleides oder einer Hose weder lebensbedrohlich noch alles entscheidend. Hiermit blockieren wir uns selbst und das Finden eines schnellen Entschlusses, der doch so nebensächlich ist. Entscheidungen treffen sollte zwar bedacht geschehen, aber nicht in jedem Fall all unsere Gedanken in Anspruch nehmen.