Was hilft gegen Besenreiser?

Ein paar einfache Regeln für den Alltag und spezielle Übungen für die Beine können gegen Besenreiser helfen oder ihnen vorbeugen.


Besenreiser sind nicht zu verwechseln mit Krampfadern, bei denen es sich um erweiterte Venen handelt, die sich knotenförmig und blau auf der Haut abzeichnen. Besenreiser sind meistens harmlos, sollten jedoch von einem Arzt untersucht werden, um ein Venenleiden auszuschließen. In vielen Fällen stören die Besenreiser nur, weil hellrote Gefäße, blaue Äderchen oder rötliche Flecken durch die Haut schimmern und somit unschön aussehen. Besenreiser sind kleine Adern, die sich erweitert und mit Blut gefüllt haben. Sie treten meistens bei einer angeborenen Schwäche des Bindegewebes auf und können auf ein Venenleiden hinweisen, da sie mit größeren Venen in Verbindung stehen. Doch Sie können etwas gegen Besenreiser tun und einfach auf ein paar grundlegende Dinge im Alltag achten.

Ursachen für Besenreiser

  • Nicht nur eine Schwäche des Bindegewebes kann Besenreiser begünstigen, sondern auch mangelnde Bewegung, langes Sitzen, Übergewicht, Schuhe mit hohem Absatz, die Antibabypille oder Rauchen können Besenreiser herbeiführen.
  • Schwere Beine sind bereits ein Anzeichen dafür, dass mit Ihren Venen etwas nicht stimmen kann. Um dem vorzubeugen, müssen Sie Ihre Beine regelmäßig hochlegen. Sie sollten auch nachts immer etwas höher als der Kopf liegen.
  • Tragen Sie nicht den ganzen Tag Pumps, sondern wechseln Sie stundenweise auch mal zu flachen, bequemen Schuhen. Machen Sie kalt-warme Wechselduschen, indem Sie die Beine von unten nach oben abbrausen und so die Durchblutung anregen.
  • Planen Sie am Tag mehrere kleine Spaziergänge ein, um die Beine auf Trab zu halten. Versuchen Sie außerdem, jede Stunde mindestens ein Glas Wasser zu trinken.
  • Omega-3-Fettsäuren halten die Venen von innen flexibel und sind in verschiedenen Fischsorten zu finden. Auf langen Reisen oder Flügen sollten Sie vorbeugend Kompressionsstrümpfe tragen.
  • Außerdem sind Produkte wie Cremes, Gels oder Kapseln mit rotem Weinlaub- oder Rosskastanien-Extrakt sinnvoll gegen Besenreiser, da sie die Durchblutung steigern.

Übungen gegen Besenreiser

  • Stellen Sie sich gerade hin und heben Sie abwechselnd die Fersen an und senken sie anschließend wieder ab. Strecken Sie ein Bein im Sitzen waagerecht nach vorne und kreisen das Fußgelenk abwechselnd nach innen und außen. Danach das Bein wechseln.
  • Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Besenreiser durch medizinische Eingriffe zu verschließen oder zu veröden. Erkundigen Sie sich hierfür bei einem Phlebologen, der auf Venen spezialisiert ist und spezielle Eingriffe gegen Besenreiser durchführen kann.