Was ist Pilates?

Mit Pilates kann man nicht nur die Körperhaltung verbessern und so den Rücken stärken, sondern auch eine tiefe Entspannung erreichen. Aber was ist Pilates genau?


In Deutschland praktizieren mittlerweile immer mehr Menschen Yoga, Meditation, Reiki oder Pilates, um Stress und Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und neue Kraft zu tanken. Doch was ist Pilates eigentlich? Kurzgesagt handelt es sich bei Pilates um eine Methode, bei der bestimmte Muskeln mit gezielten Übungen so trainiert werden, dass eine tiefe Entspannung von Körper, Seele und Geist erreicht wird. Dabei kann man übrigens auch ausgezeichnet meditieren. Große Bedeutung kommt dabei der Muskulatur der Körpermitte zu, die mit Pilates-Übungen gestärkt wird. Wie beim Yoga oder wenn man meditieren möchte, sollte man so üben, dass eine perfekte Harmonisierung von Atmung und Bewegung erreicht wird.

Die Pilates-Übungen

  • Was ist Pilates genau? Um diese Frage zu beantworten, muss man sich auch mit dem Muskelapparat des Rumpfes vertraut machen, weil durch seine Kräftigung viele poisitive Effekte erreicht werden. Die Muskelgruppen in der Mitte des Körpers werden als Korsettmuskulatur bezeichnet und bestehen aus den Bauchmuskeln, der Tiefenmuskulatur der Wirbelsäule und dem Beckenboden. Nicht nur bei Pilates wird in diesem Bereich der Köpermitte das körperliche und geistige Kraftzentrum des Menschen gesehen, auch die fernöstlichen Entspannungslehren wie Yoga, Reiki und Meditation konzentrieren sich auf diesen Energiemittelpunkt.
  • Menschen, die meditieren, fokussieren ganz bewusst ihre Konzentration und Atmung auf diese Körperpartie. Bei Pilates wird dieses Kraftzentrum als Powerhouse bezeichnet, das es mit den verschiedenen Übungen zu aktivieren gilt, die man praktizieren sollte. Wenn man Pilates praktizieren kann, wird die Muskulatur aufgebaut und gekräftigt. Menschen, die Pilates konsequent praktizieren, werden schon nach kurzer Zeit feststellen, dass sie ihre Taille wesentlich besser drehen können. Wenn Sie meditieren, werden sie dazu noch tiefe, innere Ruhe finden. Pilates hat wie Yoga den Vorteil, dass Menschen jeden Alters und Fitnesszustandes die Übungen praktizieren und meditieren können.
  • Einfache Trainingseinheiten für Anfänger beginnen mit gezieltem Anspannen und Entspannen der Beckenbodenmuskulatur und unterstützendem Atmen, so kann man auch meditieren. Viele Menschen meditieren auf diese Weise sehr leicht. Viele hundert verschiedene Pilatesübungen, können Anfänger und Fortgeschrittene praktizieren. Wie bei Reiki, Yoga und Meditation ist davon abzuraten, Pilates alleine zu praktizieren. Wenigstens zu Beginn sollte man Unterricht nehmen, damit sichergestellt wird, dass man alle Übungen korrekt praktizieren und auch meditieren kann.

Die positiven Wirkungen von Pilates

  • Pilates ist vor allem eine hochwirksame Methode, die Körperhaltung und -spannung zu verbessern. Ob man meditieren möchte oder Yoga und Pilates betreibt, es erfolgt eine Konzentration auf das Power House. Die Fokussierung auf die Körpermitte ist so effektiv, weil diese Muskelgruppen im täglichen Leben zu wenig angesprochen werden. Wenn man regelmäßig Pilates praktizieren kann, wird man bald wesentlich aufrechter gehen. Eine gute Haltung ist die beste Vorbeugung, die man gegen Rückenprobleme praktizieren kann.
  • Der moderne Büroalltag verführt dazu, sich unvorteilhafte Körperhaltungen anzugewöhnen, wie zum Beispiel das schlaffe Zusammensinken vor dem Computer. Dies führt nach den Grundsätzen von Yoga, Reiki und Pilates zu einer Störung des Energieflusses, weil so das Kraftzentrum in der Körpermitte behindert wird. Pilatesübungen können auch durch Meditieren diese Blockaden wirksam beseitigen und dafür sorgen, dass das Power House den ganzen Organismus stets optimal mit Energie versorgt.  Darüber hinaus kommt es zu einer Verbesserung der Atmung, wie sie auch bei einer Meditation festzustellen ist. 
  • Wer meditieren kann, wird durch gestärkte Körperwahrnehmung mehr Wohlbefinden und Selbstbewusstsein erlangen. Nicht zuletzt hat es auch erfreuliche Auswirkungen auf die Figur, wenn man regelmäßig Pilates praktizieren kann, zum Beispiel in Form einer schmaleren Taille.

Ursprünge von Pilates

  • Um die Frage "Was ist Pilates?" richtig beantworten zu können, sollte man sich auch kurz mit der Geschichte dieser Entspannungslehre vertraut machen. Anders als Meditation, Reiki und Yoga ist Pilates eine recht moderne Erfindung. Sie geht auf den deutschen Sportler Joseph Hubertus Pilates (1883 – 1967) zurück, der diese Trainingslehre entwickelt hat. Nach dem ersten Weltkrieg hat er das New York City Ballett erfolgreich mit Pilates-Übungen trainiert und meditieren lassen. Von den USA aus hat sich die Pilates auf der ganzen Welt etabliert, auch hierzulande trainieren und meditieren immer mehr Menschen. Sie meditieren, um einen Ausgleich zum Berufsleben zu finden.

Was ist Pilates als Ergänzung zu Meditation, Reiki und Yoga?

  • Viele Menschen praktizieren nicht nur regelmäßig Pilates, sondern auch Yoga und Reiki. Denn alle diese Methoden basieren darauf, dass man nicht nur körperliche Übungen ausführt, sondern dabei auch auf eine ganz besondere Weise meditieren kann. Wenn man sich vornimmt zu meditieren, kann man schon sehr bald zu einer neuen Harmonie mit sich selbst finden. Viele Menschen meditieren, um bei der Meditation ein Gelöstsein zu erreichen. Beim Meditieren gelangen sie nämlich in einen Zustand der völligen Entspannung.

Was ist Pilates im Gegensatz zu anderen Sportarten?

  • Pilates ist eine umfassendere Trainingsmethode und deswegen mit anderen Sportarten nicht vergleichbar. Pilates kann aber, genau wie Yoga, Reiki oder Meditation auch eine perfekte Ergänzung zu anderen Sportarten darstellen. So praktizieren sehr viele Spiztensportler zur Entspannung und Ergänzung ihres täglichen Trainings Yoga, Reiki oder meditieren. Wer meditieren kann, findet dabei völlige Entspannung und Ruhe.