Was kann man gegen eine verstopfte Nase tun

Eine verstopfte Nase beeinträchtigt das Atmen oder verhindert es sogar, zum Glück gibt es jedoch einfache Mittel, um hier eine Erleichterung zu verschaffen.


Wer eine verstopfte Nase hat, fühlt sich sofort nicht mehr richtig gesund. Die Atmung fällt schwerer und die Belüftung des gesamten Nebenhöhlensystems funktioniert nicht mehr normal, wodurch unter anderem auch noch Ohren- und Kopfschmerzen entstehen könnten. Wer aufgrund von Schnupfen eine verstopfte Nase hat, kann hiergegen aber relativ einfach etwas unternehmen.

 

 

Salz macht die Nase frei

  • Wer ein Nasenspray auf Meersalzbasis benutzt, kann hierdurch seine Nasenschleimhäute befeuchten und so von der Verstopfung befreien. Dabei ist Meersalznasenspray recht unbedenklich. Im Gegensatz zu Schnupfensprays, welche die Schleimhäute abschwellen lassen, kommt es hier auch nach längerer Verwendung zu keinem Gewöhnungseffekt der Nasenschleimhäute.

 

  • Noch effektiver ist allerdings eine Nasendusche mit einer Kochsalzlösung. Die benötigten Utensilien kann man in Apotheken oder Drogerien erwerben. Die Kochsalzlösung spült dabei Viren, Bakterien und Krankheitserreger von den Nasenschleimhäuten und befreit diese. 

 

  • Eine solche Behandlung kann mehrfach am Tag durchgeführt werden. Und auch vorbeugend wird diese Nasenspülung für zu Hause eingesetzt. Doch nicht nur wiederkehrende Infektionserkrankungen, sondern auch allergische Beschwerden können mit Hilfe der Kochsalzlösung verbessert werden.

 

Inhalation hilft beim Durchatmen

  • Vor allem Eukalyptus und Minze bringen in Form von ätherischen Ölen wieder „Durchzug" in die Nase. Aber auch so genanntes japanisches Heilpflanzenöl (teilweise auch japanisches Heilöl genannt) hilft durch Inhalation, die Nase zu befreien.

 

  • Wer keinen professionellen Inhalator besitzt, kann sich mit einfachen Mitteln zu einer effektiven Inhalations-Maßnahme behelfen. Hierzu wird heißes Wasser in eine Schüssel gefüllt und mit einigen Tropfen eines ätherischen Öls versetzt. Die Schüssel wird mit einem Handtuch bedeckt, unter welches die betroffene Person den Kopf zum Inhalieren steckt. Nun muss für einige Minuten tief durch die Nase eingeatmet werden. Diese Prozedur kann sogar stündlich wiederholt werden.

 

  • Man kann zudem einige Schälchen mit Wasser und je zwei bis drei Tropfen des Öls in der Wohnung verteilen. Ebenso helfen Taschentücher oder Wattebäusche, auf welche man zwei bis drei Tropfen des Öls gibt, im Schlaf gegen verstopfte Nasen. Hierzu müssen sie nur in der Nähe des Bettes platziert werden. Schon nach kurzer Zeit kann man so wieder richtig frei Atem holen.