Was tun gegen Hautalterung?

Durch ein paar einfache Regeln gegen Hautalterung kann man sich ein paar Jahre jünger schummeln. Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen und verzichten Sie auf Nikotin und Alkohol. Besuchen Sie öfters mal die Sauna, um verstopfte Poren zu reinigen


Die extrinsische Hautalterung lässt sich mindern, indem die Sonnenexposition der Haut gering gehalten wird, insbesondere die Sommersonne – zwischen 11 und 15 Uhr - sollte gemieden werden. In diesem Zusammenhang ist ein ausreichender Sonnenschutz, sowohl Kleidung als auch Cremes, von besonderer Bedeutung.

 

Hoher Lichtschutzfaktor
Es ist ratsam im Sommer Cremes oder Lotionen mit einem Lichtschutzfaktor von 30 zu benutzen, somit ist die eingestrahlte UV-Dosis in die Haut um einen Faktor von 30 geringer. Auch von einer regelmäßigen Bestrahlung in Solarien ist abzuraten. Denn nicht nur eine ältere Haut, sondern auch Hauterkrankungen haben meist ihren Ursprung in Schäden, die durch UV-Strahlung hervorgerufen worden. Wichtig für die präventiven Maßnahmen der Hautalterung sind daneben ein gesunder und bewusster Lebensstil, indem weder häufiger Alkohol- noch Nikotinkonsum eingeschlossen ist. Stress und Schlafdefizite sollten ebenso vermieden werden, da der Melatoninstoffwechsel ebenfalls bedeutend für ein gesundes Erscheinungsbild ist.

 

Hautpflege gegen Hautalterung
Sowohl Talg- wie auch Schweißdrüsen halten die Haut leicht sauer, um einen pH-Wert von 4 bis 7. Die gesunde Haut kann schädliche äußere Einflüsse durch das besondere Hautschutzsystem abwehren. Zum einen ist dies durch die Haut-Lipid-Barriere und dem Säureschutzmantel gegeben. Die Haut-Lipid-Barriere verhindert in der Regel das Verdunsten des körpereigenen Wassers und beugt so einer Austrocknung vor. Bezüglich der Hautpflege ist wichtig, dass nur Pflege und Reinigungsprodukte verwendet werden, die den Säureschutzmantel der Haut nicht angreifen und schädigen können. Auch zu intensive Waschmaßnahmen der Haut mit Reinigungsmitteln und Seifen können den Säureschutzmantel stark schädigen. Insbesondere Baden und zu heißes Duschen greifen die Schutzbarriere an, dabei kann dann auch Wasser die Haut durchdringen und es kommt zum Aufquillen einzelner Hautpartien. Zum Einseifen sollten nur Waschlotionen verwendet werden, die hautneutral, sprich in einem pH-Bereich von 5 bis 6,5 liegen. Zur regelmäßigen Pflege der Haut gibt es zahlreiche Cremes und Lotionen zu kaufen, wichtig ist, dass diese wenig Konservierungsstoffe und keinen Alkohol enthalten, da diese allergische Reaktionen auslösen können. 

Die richtige Hautpflege
Cremes und Lotionen enthalten stets eine wasserlösliche und eine fettlösliche Phase. Das Verhältnis der beiden Komponenten entscheidet über die Wirkung des jeweiligen Präparates. So ist eine "Öl in Wasser-" Emulsion (O/W) mit wenigen Ölpartikeln versetzt. Die Eigenschaft dieser O/W Cremes ist, dass diese schnell in die Haut einzieht und für eine schnelle Feuchtigkeitswirkung sorgen. Diese Lotionen eignen sich besonders für den fettigen und normalen Hauttyp. Wasser in Öl Lotionen (W/O) dagegen bestehen aus einem großen Anteil Lipiden und wenig Wasser. Die Folge bei der Applikation ist, dass diese Cremes eine rückfettende Wirkung haben, sie ziehen nicht so schnell ein wie O/W Cremes und fühlen sich häufig klebrig an. W/O Emulsionen sind bei trockenen Hauttypen zu empfehlen. Auch Hautpflege-Öle, die auf Mineralölen basieren, sind zu empfehlen. Sie verhindern das Verdunsten des Wassers und stärken somit die Hautbarriere. Die sehr fettreichen Cremes stabilisieren den Fettgehalt der Haut und wirken ebenfalls dem Wasserverlust entgegen und sind so ein effektives Mittel gegen Hautalterung. Deodorants können zwar den Schweiß- und Eigengeruch mindern, da sie Desinfektionsmittel enthalten, welche die Keime abtöten. Dies kann aber in der Folge den Säureschutzmantel angreifen. Durch regelmäßige Saunabesuche können verstopfte Talgdrüsen gereinigt werden, daneben hat diese Entspannungsform positive Auswirkungen auf das Immunsystem und stärkt die Hautfunktionen.