Was tun gegen Schimmel in der Wohnung? Tipps zur erfolgreichen Bekämpfung

Was tun gegen Schimmel in der Wohnung: Gründliches Reinigen und ausreichendes Lüften und Heizen gehören zu den effektiven Gegenmaßnahmen


Schimmel in der Wohnung ist nicht nur unansehnlich, sondern kann auch bei empfindlichen Menschen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Sporen setzen sich in den Atemwegen fest und lösen mitunter schwere Allergien aus.

Schimmel nachhaltig beseitigen
Was tun gegen Schimmel in der Wohnung? Diese Frage stellen sich alle, die mit hässlichen Flecken in Ecken und hinter Möbelstücken konfrontiert sind. Grundsätzlich ist es wichtig, beim Entfernen von Schimmelflecken immer Schutzhandschuhe zu tragen. Handelt es sich beim Schimmelbefall um größere Bereiche, sollte man einen Atemschutz anlegen, um das Eindringen von Sporen in die Atemwege zu verhindern. Insbesondere Menschen, die unter Allergien oder einer Immunschwäche leiden, sollten mit Vorsicht handeln. Spezielle Schimmelentferner müssen entsprechend lang einwirken, bevor sie mit einem Papiertuch aufgenommen werden. Gesundheitsbedrohlich ist nicht nur der sichtbare Schimmel, sondern auch die feinen Sporen, die sich mit Staub vermischen können. Daher sollte ein von Schimmelpilzen befallener Raum gründlich gereinigt werden und dies vorzugsweise bei weit geöffneten Fenstern. Wenn man sich fragt, was tun gegen Schimmel in der Wohnung, sollte man eventuell sein Vorgehen beim Lüften überdenken.

Ursachenforschung beugt erneutem Schimmelbefall vor
Kommt es zur Schimmelbildung in der Wohnung, gibt es dafür klare und einfache Ursachen. Wer seine Räume nicht ausreichend und mehrfach täglich lüftet, muss mit einem Schimmelbefall rechnen. Insbesondere in feuchtigkeitsreichen Räumen wie Badezimmern fühlt sich Schimmel wohl und kann sich ungehindert ausweiten. Ein Fenster in Kippstellung zu halten, reicht meist nicht aus. Vielmehr sollte mehrfach am Tage das Stoßlüften durchgeführt werden. Die Heizkörper müssen heruntergeregelt und die Fenster einige Minuten lang weit geöffnet werden. Neben dem ausreichenden Lüften spielt auch das gezielte Heizen der Wohnung eine bedeutende Rolle, wenn Schimmelpilzen vorgebeugt werden soll. Selbst Räume, die selten oder gar nicht benutzt werden, sollte im Winter eine Mindesttemperatur von 17 oder 18 Grad aufweisen. Möbel sollten darüber hinaus nicht direkt an der Wand stehen. Wenn es sich einrichten lässt, sollten Schränke und Sofas rund zehn Zentimeter abgeschoben werden, damit die Luft auch in diesem Bereich zirkulieren kann.